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Das Recht auf eine Regierung

oder

Gehe Deinen Weg ...!

 

Wir gehen davon aus, dass seitens der Regierung unseres Landes eine zwischenmenschliche Verbindung zu uns Bürgern gepflegt wird oder gepflegt werden sollte. Es hat für Viele noch immer den Anschein als regele sie unsere Belange und versorge uns. Doch im Grunde hält sie nur noch den äußeren Schein unseres alten Weltbildes aufrecht und versucht zu ignorieren oder vor uns zu verbergen, dass es nicht mehr beatmet wird.

Dieses alte Weltbild ist vollkommen überholt, es muss viel Kraft dafür aufgewendet werden, es am Leben zu erhalten. Die Regierungen, die Banken, die Kirche, unser Bildungssystem, unser Gesundheitssystem und so viele mehr, denen wir beinahe die volle Verantwortung für uns übertragen haben, haben mit uns selbst nur noch insoweit zu tun als sie uns möglichst unbemerkt betäuben und damit derzeit beinahe die vollständige Macht in Händen halten. Sie agieren auf ihre Weise, sie vertreten ihre eigenen Interessen, sie nehmen uns nicht mehr als Menschen wahr, sie sehen in uns Einnahmequellen innerhalb des Rahmens, ihr neues Weltbild auszubauen.

Das ist kein Grund zur Verbitterung, sondern sollte als Spiegelbild einer weit verbreiteten Lebenshaltung erkannt werden. Wir selbst sollten uns nun daher ohne Umwege endlich wieder den Menschen auf dieser Erde zuwenden. Wir haben uns auf vielfältige Weise voneinander trennen lassen, und Nationen und Religionen sind hier nur zwei Beispiele von hunderten. So war es möglich, uns in kleinen Gruppen zu verwalten. Wir beschweren uns seit Jahrhunderten über die Politik, und es ist offensichtlich, dass dies uns nicht nach vorn gebracht hat.

Es machte noch nie Sinn, auf die Regulierungs-Systeme zu schimpfen oder sich sogar gegen sie zu organisieren (ihnen damit Kraft, Energie und Aufmerksamkeit zu spenden). Es geht vielmehr darum, uns endlich in uns selbst zu organisieren. Wenn wir uns uns selbst zuwenden und all die regulierenden Instanzen mehr oder weniger links liegen lassen, erobern wir unsere Wahrheit und damit unsere Welt zurück, wie wir sie verstehen. Die Macht-, und damit Geld-orientierten Institutionen und Firmen wollen sich aus der Bindung an unseren Willen befreien. Sie streben an, uns soweit handlungsunfähig zu machen, dass ihren angepeilten Zielen keine größeren Störungen drohen, und es für sie erforderlich ist. Und sie werden für uns immer nur gerade so viel tun, wie es nötig ist, uns nicht in kritischem Maße gegen sie aufzubringen.

Es bringt uns nicht mehr voran, zu hoffen, dass Menschen uns aus unserer Situation herausholen, die eine unfassbare innere Leere mit Profit und Macht, und daher vor allem mit Kontrolle ausgleichen müssen, sie haben keinen Bezug zum Leben auf der Erde und damit auch kein nennenswertes Interesse daran. Es ist illusorisch zu glauben, dass von dort Mitgefühl und der Impuls zur Rettung des Lebens kommen wird. Sie gehen einfach ihren Weg wie ein Spaziergänger, der sich nicht dafür interessiert, wie viele Kleinstlebewesen unter seinen Füßen ihr Ende finden. Es ist eine Frage der Perspektive. Wir alle gehen unsere Wege, wir alle haben keinen wirklichen Überblick über unsere eigene Gerechtigkeit. Und WIR ALLE sind ausschließlich für uns selbst verantwortlich. Wir selbst entscheiden, was unser Leben, unsere Person und unsere Mitmenschen uns wert sind. Und wir selbst sind aufgefordert, unser Leben und das der Menschheit endlich – endlich! – selbst in die Hand zu nehmen! Immer wird es Einrichtungen geben, die „unfair“ mit uns verfahren. Warum also wollen wir unermüdlich wieder und wieder mit ihnen zu tun haben, warum suchen wir unermüdlich routinemäßig und freiwillig den Kontakt mit ihnen? Warum beschäftigen wir uns derart intensiv mit ihnen? Mit ihrem System, mit ihrem Geld, mit ihrem Benehmen? Ziehen wir aus den Informationen, die über sie in Umlauf sind, doch einfach unsere Schlüsse, teilen unseren Mitmenschen die grundlegensten dieser Informationen mit und gehen dann ganz klar und einfach unseren eigenen Weg, der so viel kostbarer für uns Alle ist! Unseren selbstverantwortlichen Weg. Sollte es wirklich Lebensinhalt der Menschen sein, dauernd auf all das zu reagieren, was irgendwelche Institutionen sich ausdenken? Wie kommen wir darauf, dass deren Macht unverwüstlich ist? Macht ist immer irgendwo hinverteilt, und wenn ich meine Macht an andere abgebe, dann verteile ich sie um, fort von mir. Doch nichts hindert mich daran, sie wieder zu ergreifen.

 

 

 

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