Das Recht auf eine Regierung
oder
Geh weiter!


Wir gehen davon aus, dass seitens der Regierung unseres Landes eine zwischenmenschliche Verbindung zu uns Bürgern gepflegt wird oder gepflegt werden sollte. Es hat für Viele noch immer den Anschein als regele sie unsere Belange und versorge uns. Doch im Grunde hält sie nur noch den Schein unseres alten Weltbildes aufrecht, damit wir nicht bemerken, dass es nicht mehr beatmet wird.

Dieses alte Weltbild ist überholt und vollkommen unangebracht. Die Regierungen, die Banken, die Pharmaindustrie, die Kirche, unser Bildungssystem und so viele mehr, denen wir die Verantwortung für uns übertragen haben, haben mit uns selbst nur noch insoweit zu tun als sie uns betäuben und inzwischen beinahe die vollständige Macht in Händen halten! Sie agieren auf ihre Weise, sie vertreten ihre eigenen Interessen, sie nehmen uns nicht mehr als Menschen wahr, sie sehen in uns Einnahmequellen und Potential, ihr neues Weltbild auszubauen.
Das ist kein Grund zur Verbitterung, sondern wir sollten uns ohne Umwege endlich wieder selbst all den Menschen auf dieser Erde zuwenden. Wir sind auf vielfältige Weise voneinander getrennt worden, und Religionen sind nur ein Beispiel von hunderten. Dies machte es möglich, uns in kleinen Gruppen (Nationen) zu verwalten. Wir beschweren uns seit Jahrhunderten über die Politik, und es ist offensichtlich, dass dies uns nicht nach vorn gebracht hat.
Es machte noch nie Sinn, auf die Regulations-Systeme zu schimpfen oder sich sogar gegen sie zu organisieren (ihnen damit Eure Kraft, Energie und Aufmerksamkeit zu schenken). Es geht vielmehr darum, uns endlich für uns selbst zu organisieren. Lassen wir all die vorangestellten Instanzen links liegen und erobern wir uns unsere Welt zurück, so wie wir sie verstehen! Die Macht-, und damit Geld-orientierten Institutionen und Firmen wollen sich befreien aus der Bindung an unseren Willen. Sie versuchen uns soweit handlungsunfähig zu machen, wie es ihren Zwecken dienlich und sogar dafür erforderlich ist. Und sie werden für uns immer nur gerade so viel tun, wie es nötig ist, uns nicht in kritischem Maße gegen sie aufzubringen.

betrachtungen/das-recht-auf-eine-regierung--geh-weiter/TN_selbstentfaltung.jpg (25.05.2013)Mal ehrlich: wenn wir einen Spaziergang über eine Wiese machen, wollen wir dann darüber nachdenken, wie viele kleine Tiere unter unseren Füßen den Tod finden? Und denkt niemand mehr daran, dass dies auch auf die Menschen zutrifft? Wie im Großen so auch im Kleinen! Wir Spaziergänger tun nicht viel anderes als die Bonzen. Sie gehen ihren Weg und haben längst den Bezug zu unserem Lebenswert verloren. Warum sollte ein Ameisen-Leben einen anderen Wert haben als ein Menschen-Leben? Es ist lediglich eine Frage der Perspektive. Wir alle gehen unsere Wege, wir alle haben keinen wirklichen Überblick über unsere eigene Gerechtigkeit. Und WIR ALLE sind ausschließlich für uns selbst verantwortlich! Wir selbst entscheiden, was unser Leben, unsere Person und unsere Mitmenschen uns wert sind. Und wir selbst sind aufgefordert, unser Leben und das der Menschheit endlich – endlich! – selbst in die Hand zu nehmen! Immer wird es Einrichtungen geben, die „unfair“ mit uns verfahren. Warum also wollen wir unermüdlich wieder und wieder mit ihnen zu tun haben, warum suchen wir unermüdlich routinemäßig und freiwillig den Kontakt mit ihnen? Warum beschäftigen wir uns überhaupt mit ihnen? Mit ihrem System, mit ihrem Geld, mit ihrem Benehmen? Ziehen wir aus den Informationen, die über sie in Umlauf sind, doch einfach unsere Schlüsse, informieren unsere Mitmenschen und gehen dann ganz klar und einfach unseren eigenen Weg, der so viel kostbarer für uns alle ist! Unseren selbstverantwortlichen Weg. Sollte es wirklich Lebensinhalt der Menschen sein, dauernd auf all das Grobzeug zu reagieren, das irgendwelche Institutionen sich ausdenken? Wie kommen wir darauf, dass deren Macht unverwüstlich ist? Macht ist immer irgendwo hinverteilt, und wenn ich meine Macht an andere abgebe, dann verteile ich sie um. Doch nichts hindert mich daran, sie wieder zu ergreifen!


Herzlich, 
Yvonne 



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