Kontakt mit Geistführern

Buch mit 10 Channelings zum Thema

 

geistige-welt/channelings-anderer/das-buch-kontakt-mit-geistfuehrern-jeshua-durch-pamela-kribbe/kontakt-mit-geistfuehrern.jpg (23.12.2016)Ein Lichtkanal

Jeshua, gechannelt durch Pamela Kribbe


Liebe Menschen,

seid hier heute sehr herzlich willkommen. Wir sind so glücklich über euer Kommen. Es ist momentan auf der Erde Vieles dabei, sich zu verändern. Auch in diesem Jahr wird wieder deutlicher, welch ein Bewusstwerdungs-Prozess auf dem Planeten stattfindet, auf dem ihr lebt. Dabei kommen viele Widersprüche ans Licht. Wo Bewusstsein wächst, kommen alle alten Ängste an die Oberfläche. Alte Emotionen der Wut und der Frustration gelangen in vielen Teilen der Welt nun an die Oberfläche und werden durch die modernen Kommunikationsmittel für euch alle sichtbar. Sie fordern eine Antwort, eine Reaktion.

Ihr alle seid aufgerufen, euch am Transformationsprozess auf der Erde zu beteiligen. Ihr könnt nicht NICHT daran teilnehmen. Ihr steht vor einer Entscheidung: ‘Gehe ich mit dieser Botschaft mit oder nicht?‘. Die Lichtwelle, die eure Erde jetzt überspült, lädt euch zum innerlichen Aufstehen ein, zum Glauben an euch selbst und an euer tiefstes Wesen. Ihr seid Engel, die Licht und Liebe auf diese Erde säen kommen, die so lange Schlachtfeld dunkler Energien gewesen ist, Energien, die davon profitieren, dass die Angst fortbesteht, dass Macht und Kontrolle euer Denken beherrschen.

Ihr seid diejenigen, die aus einer Berufung, einem Ruf eures Herzens heraus den Bann dieses alten Denkens, dieser alten Energie brechen wollen. Es lebt in euch eine Sehnsucht nach Zuhause, eine Erinnerung an eine andere Sphäre des Seins, die euch so sehr vertraut ist. Ihr erlebt sie als ein sehr persönliches Verlangen, es ist jedoch auch etwas, das aus eurer Berufung hier auf der Erde hervorgeht. Durch diese Sehnsucht werdet ihr weiterhin nach dem Licht in eurem Herzen suchen, an das ihr euch erinnert. Und ihr werdet es finden und auszustrahlen beginnen, und ihr werdet andere Menschen damit berühren und erfreuen. Darum fällt eure eigene, persönliche Mission in höchstem Maße mit eurer Mission als Seele in Bezug auf Andere zusammen. Das Verschmelzen eurer persönlichen Mission und eurer kollektiven Mission ist von großer Wichtigkeit.

Euch haftet eine alte Geschichte an, in der ihr das Spirituelle und das Irdische voneinander getrennt habt. Viele von euch haben in den vorangegangenen Jahrhunderten und Leben auf der Erde danach getrachtet, das Licht auf der Erde anzusiedeln und dieses Licht in dunklen Zeiten am Brennen zu erhalten. Hierfür habt ihr viel von euch geopfert. Oftmals seid ihr persönlich abgewiesen worden, weil ihr all das hierher mitbrachtet. Ihr wart anders, seid von der Norm abgewichen, und das versursachte euch Schmerzen in der Seele. Es kostete euch schon sehr viel Kraft, den Inkarnationssprung auf die Erde zu wagen, und dass man dann voller Feindseligkeit und Bitterkeit nach euch trat, war eine raue Erfahrung für eure Seele. Darum  entstand ein Argwohn in euch und Angst und auch Zweifel, ob ihr hier wirklich willkommen seid.

Ich sage euch: dies ist eure Zeit. Ihr seid hier willkommen, und ihr tragt zum tiefgehenden Transformationsprozess dieser Erde bei. In der Tiefe eures Wesens seid ihr Engel, und ihr alle sehnt euch danach, dies zu fühlen, während ihr auf der Erde seid. Dies ist eure persönliche Aufgabe: euer Engel-Selbst inmitten einer Energie wieder zu erkennen, die stark von ihm abweicht, die anders ist als das, und die euch darin innerlich nicht bestätigt. Gerade dann, wenn ihr dies verwirklicht, wenn Ihr dies persönlich in euch selbst bewerkstelligt, werdet ihr Andere wirklich berühren und erfüllt es euch mit Liebe und Freude. Dann findet ihr die Arbeit, die Beziehungen und die Wohnorte, die zu euch passen, weil das Licht in euch entbrennt. Dann könnt ihr es weitergeben und mit Anderen teilen, und das wird zu noch mehr Überfluss für euch führen. Licht zieht Licht an.

Ihr müsst das nicht eigens ausbalancieren, müsst nichts verteilen: ‘dies ist für mich und dies hier ist für einen Anderen‘. Nein, Geben und Empfangen gehören einfach zusammen. Je mehr ihr es euch selbst erlaubt, dieses Licht zu empfangen und es in all euren Zellen zu fühlen und strömen zu lassen, desto mehr wird es auch für Andere fühlbar und haben sie die Chance, selbst ebenfalls Überfluss zu erfahren. Euer Licht kann ihr Licht entzünden. Es ist ansteckend und vermehrend. Das Licht, das ihr in euch selbst nährt und ernährt, führt zu Überfluss bei Anderen. Sorgt daher gut für das Licht in euch selbst, das ist das Wichtigste. So werdet ihr zu dem Kanal, der ihr auf der Erde sein wollt, für euch selbst und für Andere.

Zu diesem dieses Kanal-Sein möchte ich etwas sagen. Ihr könnt es mit einer Sanduhr vergleichen. Im oberen Teil ist sie weit und geräumig. Stellt euch einmal vor, dass ihr dort Kontakt mit der kosmischen Welt aufnehmt. An der Basis dieser Sanduhr steht ihr auf der Erde, mit den Füßen auf dem Erdboden. In der Mitte befindet sich ein sehr kleiner Bereich, durch den der Sand, die Energie, nach unten strömt. Um diesen schmalen Teil, diesen Drehpunkt geht es: hier könnt ihr den Kontakt zu eurem tiefsten Wesen herstellen und auf eine fundierte Art und Weise aus der spirituellen Welt, eurem Zuhause, Energie in die irdische Welt übertragen.

Wenn ihr auf der Erde inkarniert, werdet ihr in eine Welt, eine Gesellschaft getaucht, die voll von Gedanken und Vorstellungen darüber ist, wie die Dinge sich gehören und sein müssen, und mit all den entsprechenden Ängsten, die dazu gehören. Es ist schwierig, auf der Erde zu sein und euer ursprüngliches Licht und eure ursprüngliche Intuition in euch zu bewahren. Durch die Verwundbarkeit des menschlichen Seins, begonnen mit eurem Kind-Sein, absorbiert ihr tief die Vorstellungen und Ideen eurer Umgebung, die euch durch eure Eltern und später durch Freunde und Freundinnen, in der Schule oder bei der Arbeit überliefert werden. Es wurden euch viele Ängste und Sorgen eingeredet: ob ihr Gutes leistet, ob ihr auch immer gut ausseht, ob ihr wohl glücklich genug seid. Und als nächstes wird euch gelehrt, dass ihr diese Emotionen mit dem Denken lösen könnt.

Ihr entwerft Strategien, um eine gewisse Kontrolle auf euer Leben auszuüben und so die Emotionen in euch zur Ruhe zu bringen, damit ihr euch in eurer Haut wieder besser fühlt. Doch diese Strategien funktionieren nicht, denn eure Emotionen und das Denken drehen sich in einem Teufelskreis, wenn ihnen nicht die Stimme des Herzens, die Stimme der Intuition hinzugefügt wird.

Ich möchte euch ein Bild davon vermitteln, wie das menschliche ‘Funktionieren‘ aussieht, wenn es auf Angst basiert. Denkt euch einmal einen Kreis und stellt euch sein Zentrum vor. In diesem Zentrum gibt es Emotionen von Angst, Verlassenheit und Unsicherheit. Sie sind entweder in eurer Jugend entstanden, oder eure Seele brachte sie aus vorherigen Inkarnationen mit in dieses Leben. Wenn diese Emotionen das Zentrum bilden, wenn sie in eurem Bewusstsein die herrschende Rolle spielen, dann werden sie zu der Basis, von der aus ihr lebt, denkt und fühlt. Das Denken faltet sich dann um dieses Zentrum herum, und es unterstützt die Angst, den Kummer oder den Zorn und bestätigt euch darin, dass ihr wertlos seid, dass ihr hart arbeiten müsst, und dass ihr euch auf allerlei Weise verrenken müsst, um dazuzugehören. Ihr seht also, dass das Denken im Wesentlichen keine eigenständige Kraft ist. Es richtet sich nach dem Lehrmeister aus, der ihm eine Richtung vorgibt. Und wenn das Denken sich nach den schweren Emotionen von Angst und Wut oder Kummer ausrichtet, erkennt ihr, dass es euch entsprechend korrumpiert. Es übt einen negativen Einfluss auf euer Gefühlsleben, ja sogar auf euren Körper aus. Und in solch einer Situation passiert es dann, dass eure Intuition in die Peripherie gerät, in den äußersten Ring des Kreises.

Stellt euch also einmal vor, dass in dem Zentrum eure dunklen Emotionen sitzen. Darum herum hat sich das Denken gefaltet, und es schwatzt und rasselt unaufhörlich und in einem fort, weil es keine Lösung findet, lediglich Scheinlösungen. Darum herum, in der Peripherie, sitzt eine beiseite gedrängte Intuition, die nur in Krisensituationen zu Wort kommt.

Weil es eine dermaßen unglückliche Situation ist, wenn eure Emotionen und euer Denken die Oberhand übernehmen, wird früher oder später in eurem Leben etwas geschehen, das euch wachrüttelt, das euch herausfordert, aufzuwachen. Solch ein Geschehnis ist eine Einladung, aus den inneren zwei Kreisen auszubrechen und wieder Auge und Ohr zu haben für euer tieferes Wissen, eure Intuition, euer Herz.

Solche Krisensituationen können euch helfen, in euch zu einem anderen Gleichgewicht zu finden. Das Ziel ist, dass eure Intuition, das Wissen des Herzens, im Zentrum eures Wesens steht. Dass die Emotionen und das Denken sich hieran anpassen. Dass sie sich durch diesen Meister, das Herz, führen lassen.

Dies ist euer Ziel, dies ist die wirkliche Bedeutung des Kanalisierens eurer Seelen-Energie; dass eure Seele in der Mitte steht, vorne steht und euer Denken der Diener eurer Seele ist. Eure Emotionen werden dann von selbst ruhiger, leichter und freudvoller.

Das Ziel aller Führer und helfenden Energien, die auf einem hohen Niveaus wirken, ist grundsätzlich, eure Intuition, euer inneres Gefühl der Freiheit und der Liebe zu fördern und sie wieder das Zentrum einnehmen zu lassen. Ein geistiger Führer wird euch niemals eine Lösung für ein bestimmtes Problem anbieten. Ein geistiger Führer wird euch eher einen Anstupser, einen Anstoß geben, der euch helfen kann, wahrzunehmen, was ihr bereits wisst. Euer Wissen wird lediglich manchmal an die Peripherie gedrängt, und ein Führer möchte euch helfen, es von der Peripherie ins Zentrum zu rücken. Dies ist sein Ziel, er bietet euch keine Lösungen an, er sagt euch nicht, was ihr tun müsst, gibt euch keine ultimativen Antworten, ein geistiger Führer setzt eine Energieverschiebung in Gang.

Darum genügt es auch bereits, einen Führer zu fühlen. Ein Beispiel: das Fühlen meiner Energie reicht aus, und wenn eine Energie dabei ist, durch die ihr euch klarer fühlt, lichter, leichter, fröhlich und aufgeräumt, dann ist diese Energie für euch geeignet und gut. Sie hilft euch dabei, etwas für euch selbst zu klären, zu verdeutlichen. Es kann sein, dass aus euren innersten Gedanken Ideen oder Bilder empor sprudeln, die euch eine Antwort auf die Frage geben, die euch beschäftigte. Ihr mögt euch dann fragen: ‘Kommt das aus mir selbst oder kommt das von einem geistigen Führer, der bei mir ist?‘ Im Wesentlichen tut dies nichts zur Sache! Es geht darum, dass ihr im Zentrum eurer selbst und der Quelle steht, die sich dort befindet. Sie sind nicht autonom. Die Energie eurer geistigen Führer und die Energie eures höheren oder tieferen Selbstes sind dort EINS. Sie fließen dort zusammen. Es ist nicht erheblich, von wo die Antwort kommt. Sie kommt aus einer Schicht der Einheit, einer Einheitsenergie, die liebevoll ist und euch und allen Anderen Überfluss wünscht. Fragt euch nicht, wer es ist, der durch euch spricht. Vertraut der Quelle. Ihr seid es selbst, unterstützt durch andere Energien. Lasst diese Antwort genügen, mehr braucht ihr nicht zu wissen.

Die Reinheit einer Antwort liegt allein in dem Gefühl, das ihr dabei bekommt, in dem Gefühl, dass alles an seinen Platz fällt.

In der Situation, die ich in dem Bild skizzierte, in dem die Emotionen sich in der Mitte befinden, das Denken um sie herum und die Intuition in der Peripherie, fühlt ihr euch immer ein wenig angespannt, ein wenig nervös: Irgendetwas passt nicht, etwas ist nicht stimmig, es läuft nicht rund. In dem Moment, wo die Intuition wieder in das Zentrum gelangt, wo sie hingehört, wird das Denken zu einem freundlichen, angenehmen Diener, der euch dabei behilflich ist, etwas zu untersuchen, ihm Struktur zu geben - und nicht mehr als das. Die Emotionen werden sanfter, ruhiger, sie ziehen euch nicht mehr fort von euch selbst. In dem Moment, wo ihr das spürt, dieses ‘Klick‘ von Klarheit, Deutlichkeit und Bewusstsein, ist es gut. An diesem Kriterium erkennt ihr einen sauberen Kontakt mit einem geistigen Führer. In solch einem Moment befindet ihr euch sozusagen am Drehpunkt der Sanduhr. In solch einem Moment könnt ihr die Energie von Oben in euch aufnehmen und sie nach Unten weitergeben.

Dieser Drehpunkt ist ein subtiler Aspekt. Er ist schmal, das Strömen der Energie kostet hier Kraft und Mühe. Es verlangt eine gewisse Selbstdisziplin, euch selbst in diesen Punkt zu bringen, wo ihr zwischen der irdischen und der kosmischen Wirklichkeit hin und her schwenkt. Die kosmische Wirklichkeit ist offen, frei und liebevoll, während die irdische oftmals schwer und undurchdringlich ist. Es geht darum, dass ihr in diesem Drehpunkt Kontakt und Berührung mit beiden Seiten haltet. Dass ihr die Klarheit und Helligkeit fühlen könnt, die zu eurer Seele, zu eurem Wesen gehören, und dass ihr mit der Erde verbunden bleibt und sie dorthin strömen lassen könnt.

Das Gleichgewicht zwischen Kosmos und Erde ist beim Herstellen des Kontaktes mit spirituellen Energien ein wichtiger Aspekt. Es ist von Bedeutung, dass ihr den Ort der Stille in euch selbst findet, dass ihr Verbindung mit eurer Intuition aufnehmt, und dass ihr mit eurem Körper erlebt und fühlt, was euer inneres Wissen euch übermittelt.

Es geschieht mitunter, dass, wenn ihr Momente der Stille und Entspannung erfahrt, ihr ein tiefes Gefühl des Wissens streift, und dass dennoch das Denken sich anschleicht und euch gar zu rasch eine Antwort gibt. Eine Antwort, die euch von dem tieferen Wissen fortzieht, das in eurem Bauch residiert.

Wenn ihr auf der Suche nach der Verbindung zu eurer eigenen Seele oder eurem Führer seid, ist es wichtig, dass ihr der Antwort gut in eurem Körper nachspürt, diese Antwort Hand und Fuß bekommt. Eines der Merkmale eines guten Kontaktes zu geistigen Führern ist, dass das, was ihr fühlt, klar und deutlich ist, und dass es realistisch ist. Die Antwort, die ihr von innen oder von eurem Führer bekommt, ist oft etwas, von dem ihr selbst vielleicht bereits gefühlt habt: ‘Ja, dies dürfte eine gute Idee sein, dass wird gut klappen, wenn ich mich nur traue‘. Es ist oft etwas Einfaches, etwas Deutliches, etwas Simples, das nun zu tun ansteht. Es ist nichts, das euer ganzes Leben auf dem Kopf stellt. Wahrhaftige spirituelle Energien sind gut auf die Erde abgestimmt. Es geht letztendlich darum, dass sie geerdet werden und hier auf der Erde ihre Einbettung finden.

Geistige Botschaften sind, wenn alles gut ist, hell, leicht und einfach. Sie machen die Dinge nicht kompliziert, umständlich oder mühsam, sie stellen nicht auf unnütze, unbrauchbare Weise euer Leben auf den Kopf.

Ich möchte nun etwas dazu sagen, wie ich dies als Jeshua in meinem Leben auf der Erde gehandhabt habe. Ich lebte in einer Zeit, in der viel Chaos herrschte. Auch für mich galt: wenn ich mein persönliches Licht finden und in meinem Leben festhalten kann, werde ich eine überpersönliche Mission vollbringen können. Es war also äußerst wichtig, dass ich mich inmitten dieser chaotischen und heftigen emotionalen Einflüsse wiederfinden konnte.

Wie machte ich das? Wie nahm ich Kontakt mit meinem tieferen Wesen, mit den liebevollen geistigen Führern und Engeln auf, die mich beschützten? Sie waren da. Auch ich bekam Hilfe und Unterstützung durch die geistige Welt, und das war furchtbar wichtig für mich. Ich selbst war jedoch dennoch der Drehpunkt. Ich musste diese kosmische Energie ins Irdische übersetzen. Wie hielt ich den Kontakt aufrecht? Ich suchte die Stille auf, die Einsamkeit. Das war oft notwendig, weil sehr viel Druck auf mich ausgeübt wurde.

Mein Leben war dazu bestimmt, die Christusenergie sichtbar zu manifestieren. Ich war ein Botschafter. Die Bedeutung meines Lebens  war, dass ich nach außen trat, dass ich mit vielen Menschen über das sprach, was ich innerlich wusste. Eben deswegen wurde sehr viel Druck auf mich ausgeübt, dies und jenes zu tun, wurden viele emotionale Ansprüche und Forderungen erhoben. Dies war eine der schwierigsten Aufgaben für mich: die Menschen, die ich liebhatte, und für die ich nichts lieber wollte als dass es ihnen gut ging, zurückzuweisen und sie zu lehren, das Licht in sich selbst zu entzünden.

Es ist einfach, einen Meister zu treffen und euch in sein oder ihr Licht setzen, mit der Absicht, seine oder ihre Antworten fühlen und kosten zu wollen. Das ist allerdings nicht die Aufgabe eines Meisters. Es ist auch nicht die Aufgabe eines Meisters, Wunder oder sogar Heilungen zu wirken. Es ist die Aufgabe eines Meisters, euch auf euer eigenes Licht hinzuweisen, auf das Licht in eurem eigenen Herzen, auf die Meisterschaft, die dort bereits leise schlummernd anwesend ist. Dies war somit auch meine Aufgabe auf der Erde.

Könnt ihr euch vorstellen, dass es für mich manchmal schwierig war, mich zu schützen? Menschen, die Anspruch auf mich erhoben, die spürten, dass meine Energie in ihnen etwas bewirken kann ... ich musste sie oft auf sich selbst verweisen, sie zurückweisen. Darin liegt die Antwort. Das tue ich nun auch, und das taten meine Führer mit mir. Als ich zweifelte, fühlte ich gleichsam mein Energiefeld beginnen abzubröckeln. Es gab so überwältigende Reize um mich herum.

Mein Kommen weckte heftige, widerstreitende Emotionen - von tiefer Anbetung bis hin zu tiefem Abscheu. Ich musste mich selbst innerlich inmitten all dieser Einflüsse behaupten, und es war manchmal einsam. Ja, das war einsam. Ich fühlte mich anders als andere Menschen, und ich nahm wahr, dass ich manchmal Antworten wusste und an Andere weitergeben wollte, weil ich in Verbindung mit einem kraftvollen Lichtstrahl von einer Energie von der anderen Seite stand, die mir half. Dennoch musste ich mich selbst schützen und immer wieder zurückkehren in die tiefe Stille in mir selbst und es übergeben. Vertrauen haben, dass - inmitten allen Chaos‘, das ich um mich herum sah – es eine Linie gab, eine Bedeutung. Dass mein Leben eine Bedeutung hatte, wenn ich nur – schlicht und einfach – meiner inneren Stimme folgte. Wenn ich zum Mittelpunkt zurückkehrte. Und als ich das tat und bereit war, statt meinen Emotionen und meinem Denken zu folgen, zurückzukehren in die Stille und mich nach Oben öffnete, da fand ich mich im Drehpunkt wieder und fühlte ich die Inspiration der geistigen Welt um mich herum und konnte ich loslassen und Erfahrungen in die richtige Perspektive rücken, in Relation bringen. Und Menschen in ihrer Bitte um Hilfe zuweilen zurückweisen.

Ich erzähle euch das nicht ohne Grund! Ich tue es, weil auch ihr in der Position seid, dass ihr anderen Menschen helft oder helfen werdet. Dies muss nicht einmal sichtbar sein. Es geschieht dadurch, wer ihr seid, dadurch, dass ihr in eurem Leben bestimmte Erfahrungen anzieht, dass ihr Menschen auf eurem Weg begegnet, die sich an eurer Energie erfrischen wollen. Ihr seid Lichtarbeiter in dieser Zeit der Transformation.

Ihr bringt eine Bewusstseinserweiterung zur Erde. Einfach indem ihr hier seid, indem ihr eure persönliche Mission vollbringt, indem ihr euch bewusst werdet, dass ihr Engel seid und Andere daran teilhaben lasst, werdet ihr zu Lichtbringern in dieser Wirklichkeit. So wie ich, 2000 Jahre zuvor, es war. Ihr unterscheidet euch nicht so sehr von mir. Ihr geht denselben Weg. Ich stehe euch von der anderen Seite aus bei, in nicht-inkarnierter Form, und darum ist es für mich einfacher, klar zu sein. Ich möchte euch denn auch mitgeben: VERTRAUT auf das Licht in euch selbst. Es IST da. Es ist jeden Tag da. Verdrängt es nicht zur Peripherie hin, vertraut auf eure innere Stimme. Erkennt sie an der Klarheit, der Einfachheit und der Leichtigkeit, die sie euch gibt. Und lasst den Rest los.

Betrachtet eure Emotionen und eure Gedanken mit sanften, gelassenen Augen. Lasst sie da sein und lasst sie euch nicht beherrschen. Sie sind nicht die Tür zur Wahrheit, sie sind häufig ein Ablenkungsmanöver. Die Stimme des Herzens ist still, ruhig und wissend. Wenn ihr diese Energie fühlt, seid ihr auf dem richtigen Weg. Ich machte das oft, indem ich mich in die Stille und ins Alleinsein zurückzog. Indem ich wirklich in meinen Körper einsank und bewusst in meinen Bauch atmete. Denn euer Bauch und die unteren Chakras sind der Sitz des inneren Wissens.

Eines noch möchte ich hierüber sagen. Das Empfangen von Botschaften von eurem höheren Selbst oder von einem geistigen Führer kann auf verschiedene Weise geschehen. Es kann auf telepathische Weise über den Kopf stattfinden, in Form von Gedanken oder Worten. Gerade hier kann viel Verwirrung auftreten, weil das Denken mitunter auf diese Botschaften aufspringt, um die Antworten zu analysieren. Das Empfangen kann auch über das Herz, über das Fühlen stattfinden. Auch so kann ein Führer mit euch sprechen. Und das Empfangen kann über euren Bauch stattfinden, und gerade hier wohnt euer tiefstes inneres Wissen. Hiermit meine ich, dass - im Bruchteil einer Sekunde - ein plötzliches Wissen da sein kann, und dies ist das wahre Wissen. Eine augenblickliche Einsicht, ein unvermitteltes Verständnis von etwas. Man kann sagen, dass im Kopf und im Herzen jeweils Verknüpfungen des Denkens und der Emotionen zwischengeschaltet sind. Es geht bei diesen Verknüpfungen darum, das, was ihr erlebt und erfahrt, zu klassifizieren und zu interpretieren. Manchmal kann das Wissen allerdings so direkt sein, dass euch blitzartig offenbart wird, was ihr wissen wollt. Dies kann etwas Kleines betreffen oder etwas Großes von tiefgehender und weitreichender Bedeutung. Dies ist die Kommunikation, nach der ihr sucht: ihr fühlt direkt und tief bis in euren Körper hinein: ‘So passt es, das ist es, was ich wissen muss!‘

Im Kontakt mit geistigen Führern geht es um das Basisgefühl, das euch übermittelt wird. Behaftet es nicht zu sehr mit Bildern oder Worten oder mit etwas Speziellem, das ihr im Kontakt mit den Führern gern sehen wollt. Macht es zum Beispiel nicht zu sehr an einer Gestalt fest, die euch anspricht, oder an einem geschriebenen Satz auf Papier. Lasst das alles ganz und gar los. Es geht um das Grundgefühl, das Basisgefühl, um ein inneres ‘Klick‘, ein ‘Aha-Gefühl‘ oder das Gefühl von ‘O ja, natürlich!‘. Oft enthält die Antwort eines geistigen Führers etwas, das ihr eigentlich bereits wusstet und woran ihr dann anschließend gezweifelt habt, in etwa wie: ‘‘O ja, das habe ich mir irgendwann auch schon einmal überlegt‘.

Ihr habt es euch nicht überlegt. Wenn ihr es euch nur überlegt habt, erzeugt es oft ein Gefühl von Unruhe und Zweifel. Wenn ihr es WISST, wisst ihr es. PUNKT. Es ist diese Klarheit, nach der ihr in eurem Leben lechzt, weil ihr von all dem Fühlen und all dem Denken ganz unruhig werdet. Mit ‘Fühlen‘ meine ich hier die unruhigen Emotionen. Darum kann man sagen, dass Stille das wichtigste Tor zum Kontakt mit euch selbst und mit euren Führern ist. Stille bringt euch immer zu eurem Mittelpunkt. Ihr müsst eure Emotionen und Gedanken dafür nicht beherrschen oder wegdrücken, ihr könnt sie einfach SEIN lassen. Ihr könnt allerdings durchaus dafür sorgen, dass ihr euch nicht damit verknüpft, indem ihr aus der Stille heraus nach ihnen schaut.

Stelle dir einmal vor, dass du nun mit deinem Bewusstsein zu deinem Bauch gehst. Du kannst in deinen Bauch hinein atmen und nachfühlen, ob dort eine Anspannung sitzt, die abfließen möchte. Du kannst eine Öffnung wahrnehmen, eine Höhlung in deinem Bauch, und von da aus zur Erde hin einen Anker oder einen verlängerten Steiß visualisieren. Du kannst dir vorstellen, dass dein Bewusstsein sich in dieser Höhlung, in deiner Bauchhöhle, in diesem Raum einnistet. Dieses Bewusstsein IST. Das Bewusstsein möchte nichts, tut nichts, es IST. Es strömt durch deinen Steiß, deine Beine, deine Knie und deine Knöchel in die Erde hinein.

Das bist DU. Du fühlst dich ruhig, du musst NICHTS. Du bist gut so wie du bist. Rein und kraftvoll.

Du erinnerst dich wieder an deine Größe, deine Einfachheit, deine Ganzheit. Aus dieser Strömung, die durch deine Füße in die Erde hinein zieht, bilde einen Kreis um dich selbst. Lasse die Energie der Erde heraufkommen und ziehe in Gedanken einen Kreis um dich selbst, der bis über deinen Kopf reicht und sich dort schließt.

Du fühlst dich in dieser Bewusstseins-Kugel, dieser Kugel VON DIR ganz und vollständig. Und du schaust in diese Kugel hinein, und vielleicht siehst du hier und da dunkle Flecken, Energien, die nicht richtig hell sind, Emotionen oder Gedankenmuster.

Du siehst das und du tust nichts. Du nimmst wahr.

Es ist gut so.

Dann gehst du noch einmal mit deinem Bewusstsein zu deinem Bauch, und du fühlst die Kraft des Bewusstseins. Du fühlst, dass dieses Bewusstsein stärker ist als die Angst, stärker ist als Unsicherheit, weil es nichts zu verteidigen gibt.

Es muss nichts, es will nichts, es IST.

Es ist unzerstörbar.

DU bist unzerstörbar, du überdauerst.

Du bist nicht abhängig von diesem Körper, nicht abhängig von den Gedanken und Emotionen, die tagtäglich zu dir zurückkehren.

Du bist der Kanal, durch den die Energie von Licht und Liebe hindurch strömt.

Je mehr du dich mit diesem Bewusstsein der Ruhe und des Nichts-Müssens identifizierst, desto mehr Erfahrungen fallen ganz von selbst an ihren Platz.

Aus einer tiefen Sicherheit und einem Urvertrauen heraus, dass alles gut ist wie es ist.

Dies ist der Punkt der Stille, von dem aus du den Kontakt mit Energien von außerhalb der Erde fühlen kannst. Dies muss aber nicht geschehen. Wenn es sich ankündigt, ist es gut.

Versuche erst einmal, diesen Stille-Punkt im Alltag regelmäßig zu fühlen.

Dann stelle sicher, dass du die Wandlung vollführst: deine Intuition in der Mitte, die Emotionen und das Denken um sie herum. So findest du von selbst den Weg und begegnest du denjenigen, die dir von der anderen Seite aus beistehen wollen. Dies kann auch einfach über ein Gefühl, eine Intuition geschehen. Es muss nicht spektakulär geschehen, einfach nur in Ruhe, in Stille und Vertrauen.

Ihr liegt mir am Herzen, ich liebe euch. Ich empfinde Bewunderung für euren Mut und euer Durchhaltevermögen.

Ihr SEID unzerstörbar.



Quelle Text: 
© Pamela Kribbe, www.pamela-kribbe.nl  und  www.jeshua.net 
Übersetzung: Yvonne Mohr - http://www.lichtderwelten.de/index.php/geistige-welt/channelings-anderer/channelings-von-pamela-kribbe/ein-lichtkanal-buch-jeshua-kapitel-7