Kontakt mit Geistführern

Hinweise von Jeshua


geistige-welt/channelings-anderer/das-buch-kontakt-mit-geistfuehrern-jeshua-durch-pamela-kribbe/kontakt-mit-geistfuehrern.jpg (23.12.2016)Einleitung

 

Jeder sehnt sich nach dem Kontakt mit einem Freund, der ihm zuhört, ihm bedingungslos beisteht und ihm unter Wahrung seiner Freiheit Einsichten und Auffassungen anbietet, die ihm seinen einzigartigen Lebensweg auf der Erde bewusst machen. Geistige Führer sind solche Freunde. Sie sind nicht an Zeit und Raum gebunden. Sie werden nicht behindert durch die Ängste und Zweifel, die uns als irdische Menschen verfolgen. Geistige Führer sprechen mit uns von der Ebene unserer Seele aus, und dies kann uns helfen, unser eigenes Leben in eine größere, sinnvollere Perspektive zu rücken als wir es bislang gewohnt waren.

Wer sind die geistigen Führer, die uns zur Seite stehen? Was ist ihre Aufgabe oder Rolle in unserem Leben? Wie können wir ihre Botschaften verstehen lernen, und wie wissen wir, ob wir einen echten Führer ‘in der Leitung‘ haben und uns nicht selbst in die Irre führen? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt dieses Buches, das zehn gechannelte Lesungen oder Botschaften enthält, die durch einen Menschen von einem geistigen Führer empfangen wurden. Dieses Buch enthält also Botschaften von einem geistigen Führer über geistige Führer.

Die Botschaften wurden im Rahmen des Workshops ‘Kontakt mit geistigen Führern‘ übermittelt, den mein Mann und ich seit vielen Jahren anbieten. Der geistige Führer, der in diesem Buch das Wort hat, ist Jeshua ben Josef. Mit diesem Namen, dem aramäischen Namen für Jesus, präsentierte Jeshua sich mir zum ersten Mal im Jahr 2002. Ich hatte damals mit meiner Praxis für Aura-Readings begonnen. Ich hatte zuvor Philosophie studiert und darin promoviert und hatte im Alter von 29 Jahren nach einer tiefen persönlichen Krise Abstand von der Universität mit ihrer einseitigen, rationalistischen Herangehensweise genommen.

Nach einigen Jahren des Suchens und Ausprobierens abweichender Pfade nahm ich an einer Ausbildung zur Aura-Readerin teil und habe darin meine wahre Inspiration gefunden. Ich las viele spirituelle und auch gechannelte Bücher und versuchte auf verschiedene Weisen, tiefer zu den Rätseln des Lebens und des Lebensweges vorzudringen, den ich selbst zu gehen hatte. Als ich einmal in meiner eigenen Praxis Readings für Menschen durchführte, fühlte ich meine Seele tatsächlich auf die Erde herabsteigen. Diese Arbeit gab mir ein tiefes Gefühl der Erfüllung. Einige Monate später kündigte sich das erste Gespräch mit Jeshua an (s. ‘Leben aus dem Herzen‘ zum Lesen einer ausführlichen Schilderung meines persönlichen Lebensweges und der Bekanntschaft mit Jeshua).

Ich war enorm überrascht, als Jeshua mir an einem Abend im September 2002 seine Anwesenheit deutlich machte. Zugleich fühlte sich seine Energie sehr vertraut an. Er teilte direkt mit, dass er ‚Jeshua‘ genannt werden wollte, weil dies seine menschliche Seite unterstreicht, seine Gleichstellung mit uns. Der Jeshua, den ich kennengelernt habe, ist vor allem ein Menschenfreund. Er steht uns zur Seite, nicht über uns. Er legt einen Arm um dich, statt dich zu belehren. Er kennt das Mensch-Sein von innen heraus. Er ist kein Führer, der Wahrheiten lehrt oder dir sagt, wie du leben sollst. Er lädt dich ein, die Wahrheit in dir selbst zu entdecken und dich zu trauen, danach zu leben; vor allem aber will er dich des Christuslichtes in dir selbst bewusst machen.

Das Ziel unseres Weges, so erzählt uns Jeshua, ist, dass wir schließlich zu unseren eigenen Führern werden. Geistige Führer wollen nichts anderes als uns in unsere Kraft bringen, uns des göttlichen Funken in uns selbst bewusst machen. Wahre geistige Führer führen dich zurück zu dir selbst und bitten dich, auf deine eigenen Schätze an Kenntnissen und innerem Wissen zu vertrauen. Wenn du von solch einem geistigen Führer in Bezug auf eine Entscheidung, die du zu treffen hast, einen Rat empfängst, wird die Antwort dir etwas zu Bewusstsein bringen, das du selbst tief innerlich eigentlich bereits weißt. Du magst dich dann fragen, ob die Antwort aus dir selbst gekommen ist oder von dem Führer. Hiermit rührst an ein Paradoxon, das wie ein roter Faden durch das Buch läuft. Ein guter Führer inspiriert dich, an deine eigene Kraft zu glauben, und wenn du das tust, merkst du, dass du den Führer tatsächlich eigentlich nicht brauchst, außer vielleicht als Richtungsweiser. Im Wesentlichen ist es die Aufgabe eines Führers, dich darin zu ermutigen, auf dein tiefstes Gefühl zu vertrauen, so dass du keine Quelle mehr außerhalb deiner selbst zu Rate ziehst, um zu erfahren, was zu tun ist. Wie mein Mann Gerrit dieses Paradoxon in den Workshops auszudrücken pflegt: „Ein guter Lehrer macht sich selbst so schnell wie möglich abkömmlich“.

Geistige Führer wollen niemals, dass wir von ihnen abhängig werden. Natürlich können wir aus unserem Mensch-Sein heraus die Hand nach ihnen ausstrecken, wenn wir uns darin verirrt haben. Jedoch werden sie uns auch dann, oder vielleicht gerade dann, unserer tiefen Kräfte in uns selbst bewusst machen wollen, die die Antworten auf unsere Lebensfragen enthalten. In furchtsamen und einsamen Momenten sehnt ihr euch nach einem Freund, der euch zuhört, euch liebt und Euch mit vertiefenden und befreienden Auffassungen und Erkenntnissen unterstützt. Führer antworten auf diesen Ruf und umgeben euch mit Wärme, Liebe und oft auch einem relativierenden Humor. So zeigen sie euch, was wahre Freundschaft beinhaltet, und zeigen euch, wie ihr mit euch selbst umgehen solltet, wenn ihr euch selbst aus der Liebe heraus begegnet. Führer spiegeln uns, wie die Beziehung zu uns selbst sein könnte.

In meinem eigenen Leben habe ich während einiger Zeitspannen viel Kontakt zu geistigen Führern gehabt, während dies in anderen Momenten in den Hintergrund rückte. Meine Erfahrung ist, dass der Wert von Führern vor allem in dem Gefühl liegt, das sie uns vermitteln. Immer wenn ich Kontakt mit ihnen aufnehme, bessert sich meine Stimmung und nehmen meine Ängste und Besorgnisse ab. Ich erlebe ihre Nähe als beruhigend und lindernd. Dieses Zunehmen an Positivität in mir sehe ich als Zeichen, dass ich Kontakt zu einem guten Führer hatte. Ich fühle mich durch die Anwesenheit dieser Art von Führer angehoben, und aus der Leichtigkeit, die ich dann erlebe, wallen in mir ganz von selbst Antworten auf die Fragen herauf, mit denen ich gerade ringe. Kommen diese Antworten nun aus mir oder von meinen geistigen Führern? Immer mehr begreife ich, dass es letztendlich nicht wichtig ist. Auf der Ebene des Herzens, zu der hin euch ein wahrer geistiger Führer anhebt, gibt es keine voneinander getrennten Identitäten mehr. Ihr seid eins, verbunden durch die eine Strömung von Liebe und Leben, die das Universum trägt und inspiriert. In der Umarmung durch den Führer lasst ihr sogar eure Getrenntheit los und schöpft ihr aus derselben Wissensquelle, die auch dem  geistigen Führer aus der spirituellen Welt heraus, in der er lebt, zur Verfügung steht.

In den Channelings von Jeshua werdet ihr dazu ermutigt, Kontakt mit euren geistigen Führern aufzunehmen und sie als gleichwertige Freunde anzusehen, statt als erhabene Autoritäten. Jeshua spornt euch an, auf eure Intuition zu vertrauen und nicht zu viel am Sinn von Bildern (Hellsichtigkeit) oder dem Empfangen von konkreten Anweisungen festzuhalten. Es geht darum, zuerst euch selbst zuzugestehen, die Art von Liebe zu empfangen, die eure Führer euch schenken wollen: bedingungslose Freundschaft und urteilsloses Verständnis. Indem ihr euch dies selbst gönnt, werdet ihr von selbst in eine Sphäre angehoben, in der die Antworten auf eure Lebensfragen sich allmählich entfalten und in euer Bewusstsein vordringen.

Geistige Führer sind in Jeshuas Anschauung tatsächlich die Torwächter zu eurer eigenen inneren Weisheit. Darum beinhaltet seine Ermutigung, euch für eure geistigen Führer zu öffnen, zugleich eine Einladung, auf eure eigene innere Weisheit zu vertrauen und zu eurem eigenen Führer zu werden. Jeshua spricht über die tiefliegenden Ängste, die viele Menschen davor haben, ihrem inneren Wissen zu vertrauen und externe Maßstäbe loszulassen. Er geht auf die Ursachen dieser Ängste ein und zeigt verschiedene Möglichkeiten auf, sie zu überwinden. In den Channelings werdet ihr regelmäßig über geführte Meditationen dazu eingeladen, aus eurer Intuition heraus mit Jeshua zu reisen und den Kontakt mit euren Führern und eurem eigenen inneren Wissen wahrzunehmen. Neben Informationen über das Wesen und die Rolle von geistigen Führern in eurem Leben enthält dieses Buch daher auch Übungen dafür, diese Informationen in eurem eigenen Leben anzuwenden.

Die Texte in diesem Buch wurden in der Anwesenheit eines Publikums empfangen und beinhalten daher eine Alltagssprache. Für diesen zweiten, überarbeiteten Druck wurden die Texte redigiert, um den Lesefluss zu fördern. Ich bin Els Mostert sehr dankbar für ihren wertvollen Beitrag hierzu. Alle Channelings enthalten Botschaften von Jeshua, mit Ausnahme des Kapitels ‘Frieden mit dir selbst‘, in dem Maria, Jeshuas Mutter, das Wort führt. Das letzte Kapitel, das diesem zweiten Druck neu hinzugefügt wurde, wurde von meinen Ehemann Gerrit Gielen aus seiner Erfahrung als Hypnotherapeut heraus geschrieben. Gerrit geht auf die vielen Arten von Führern ein, die es gibt, sowohl in uns selbst als auch außerhalb unserer selbst, sowohl auf der Erde als auch in den außerirdischen Dimensionen. Er beschreibt verschiedene Möglichkeiten, Kontakt mit diesen Führern aufzunehmen. Neben diesem direkten Beitrag hat Gerrit durch seine Anwesenheit bei den Channelings auch auf indirekte Weise zu diesem Buch beigetragen. Mit seiner Energie neben mir fühle ich mich sicher und unterstützt. Ohne seine fortwährende Ermutigung, Bestärkung und Geduld hätte es dieses Buch nie gegeben.

Wir hoffen, dass mit diesem Buch euch als Leser der Kontakt mit geistigen Führern für zugänglicher wird, und dass ihr ebenso viel Freude und Inspiration aus ihm schöpft wie wir.

 

 

Quelle Text: © Pamela Kribbe, www.pamela-kribbe.nl  und  www.jeshua.net 
Übersetzung: Yvonne Mohr - http://www.lichtderwelten.de/index.php/geistige-welt/channelings-anderer/channelings-von-pamela-kribbe/einleitung-buch-jeshua