Kontakt mit Geistführern

Buch mit 10 Channelings zum Thema

 

geistige-welt/channelings-anderer/das-buch-kontakt-mit-geistfuehrern-jeshua-durch-pamela-kribbe/kontakt-mit-geistfuehrern.jpg (23.12.2016)Im Frieden mit dir selbst

Maria, gechannelt durch Pamela Kribbe


Liebe Menschen,

ich bin hier bei euch, tief bewegt und voller Liebe für euch alle. Ich bin Maria, ich bin auf der Erde die Mutter von Jeshua gewesen. Ich habe diese Rolle vor 2000 Jahren gespielt. Dennoch ist diese Rolle nicht alles, was ich bin. Es war eine Rolle, und ich habe Vieles aus ihr gelernt. Ich habe in jenem Leben intensiv empfunden und gefühlt, und ich komme hier zu euch zurück, um euch meine Hand zu reichen und um euch von dem inneren Frieden zu erzählen, der euch Allen in diesem Moment zur Verfügung steht.

Das Leben, in dem ich als Maria bekannt war, war ein schweres Leben. Ein Leben, das für mich gleichzeitig das Tor zu einem inneren Licht war, nach dem ich so eifrig auf der Suche war. Das Schockierende und Abscheuliche, das ich in dem Leben durchmachte, als ich meinen Sohn sterben sehen musste, habe ich selbst miterschaffen und angezogen, weil ich wusste, dass ich durch DIESES Tor in den Kern meines Wesens kommen würde und meine wirkliche Kraft fühlen würde.

Glauben, Vertrauen und Hingabe an das Leben waren die wirkliche Kraft, um die es ging. Da war eine weisende Hand, die mich in diesem Leben trug und führte, und die mich in die Lage versetzte durch den Kummer hindurch das Licht und das Vertrauen beizubehalten, festzuhalten. Das Vertrauen ins Leben, in die Menschheit, mich in den Prozess des Hierseins und der Inkarnation, in einer Realität einzulassen, die mitunter schwer und mühsam war. Ich habe die Schwere überwunden. Ich befinde mich im Geist an einem Ort von innerlichem Frieden und innerer Freiheit und auch einer tiefen Verbundenheit mit euch, die meine Schwestern und Brüder sind.

Gerade wenn ihr in absoluter Ruhe und Freiheit seid, könnt ihr eine tiefe Verbundenheit miteinander eingehen, könnt ihr einander ganz und gar einbeziehen und dem jeweils Anderen zugleich in absoluter Freiheit nahestehen. Das habe ich in der Beziehung zu meinem Sohn, Jeshua, lernen müssen. Ich musste lernen, ihn als eine erwachsene, ausgereifte Seele mit einer eigenen Mission anzusehen, einer Mission, die so weit reichte, dass ich Mühe damit hatte, all das mit meinem Muttergeist, meinem Muttergemüt zu erfassen. Meine Emotionen und mein Denken als Mutter konnten den Tatsachen kaum folgen, und diese haben mich viele Konflikte und viel Ringen gekostet. Doch letztendlich haben sie mich erkennen lassen, worum es im Leben wirklich geht: die Kraft und das Vertrauen in dir selbst, in deinem eigenen Wesen zu finden und dich abzufinden mit dem, was sich im Leben ankündigt und zeigt, weil dies eigentlich von einer tieferen Weisheit zeugt, auch wenn ihr diese nicht sofort erkennen könnt.

Was mich gerettet hat, ist, dieses Vertrauen in den dunkelsten Momenten festzuhalten. Darin standen mir Viele von der anderen Welt bei, die mir ihre Hände reichten, so wie es nun mit euch tue.

Ich möchte euch weiter von dem Frieden erzählen, von der Liebe und dem Licht, die für euch da sind, und die ihr in jedem Moment sofort anfordern könnt. Und der Schlüssel hierfür ist Frieden mit dir selbst. Frieden mit dir selbst zu schließen ist die großartigste Tat, die du für euch selbst vollbringen kannst, sie öffnet das Tor zu Liebe, Licht und Überfluss in deinem Leben.

Ihr ringt und kämpft viel mit euch selbst. Dies fällt mir auf, wenn ich euch, die Menschen auf der Erde, anschaue. Viele sind in einen tiefen und heftigen Kampf mit sich selbst verwickelt. Menschen regen sich über Geschehnisse in der Welt auf, über den Kampf, der draußen zwischen Menschen untereinander, zwischen Menschen und Dingen oder zwischen Menschen und der Natur stattfindet, aber in dem heftigen Streit, der innerlich wütet, wird so viel Energie vergeudet und verspielt, dass euch eigentlich keine Energie mehr zur Verfügung steht, um wirklich in der Welt zu stehen und dort euer Licht leuchten zu lassen. Hierfür ist es notwendig, dass ihr erst tief in euch selbst ‘ja‘ sagen könnt, ‘ja‘ sagen zu allem was ihr seid. Auch zu den dunklen Anteilen.

Daher müsst ihr zuerst akzeptieren, dass ihr euch in einem Kampf, einem Konflikt mit euch selbst befindet. Dass ihr es nicht selbstverständlich findet, ‘ja‘ dazu zu sagen, wer ihr seid, dass ihr es nicht selbstverständlich findet, eurer eigenen Natur zu vertrauen, an sie zu glauben.

Wirklich teilzunehmen an dem Prozess, in dem die Erde sich nun befindet, in dem die Menschheit sich nun befindet, macht es erforderlich, sehr tief in euch selbst zu schauen und zu fühlen, wo ihr im Konflikt mit euch selbst seid, worin ihr euch selbst verurteilt und euch nicht so akzeptiert wie ihr seid.

Dort, wo diese Kampfhaltung in eurem Geist, in eurem Wesen wohnt, seid ihr in euch selbst uneins, geteilt, und könnt ihr nicht in die Welt hinaus strahlen, weil ihr eurem eigenen Licht entsagt.

Darum bitte ich euch, dich, nun, die Energie des Friedens zu fühlen. Spüre die Energie des Friedens einmal von innen her. Stelle dir vor, Frieden zu haben mit dem, wer du jetzt, in diesem Moment bist, ohne Urteilen, ohne Maßstäbe von außerhalb zu sein, wer du bist. Das ist das allergrößte Geschenk, das du dir machen kannst. In jedem Moment des Tages.

Dem Kampf Einhalt gebieten und sagen:  ‘Ja, ich habe diese Emotionen, ich habe es schwer mit Diesem und Jenem, es gibt Dinge, die ich erreichen will, und ich weiß nicht wirklich, wie.‘ Lasse das alles einfach einmal da sein. Diese Verwirrtheit, diesen Konflikt, dieses innere Urteilen, lasse es sein. Nimm wahr, dass in dir ein Bewusstsein wohnt, das all das betrachten kann, ohne damit zu verschmelzen.

Frieden bedeutet nicht tun, sondern SEIN. Lasst alles was in euch lebt, die Verwirrungen, die Enttäuschungen, die Ängste, lasst all das einfach da SEIN. Indem ihr sie sein lasst, werden sie zu einer Strömung, die durch euch hindurch zieht, und die auch wieder davonzieht, weil ihr keine Gefühle mehr in sie investiert. Indem ihr akzeptiert, wer ihr seid, und nichts tut, um euch selbst zu verändern, erschafft ihr eine Basis des Friedens in euch selbst.

Sei bei dir selbst, sei dir selbst treu, betrachte dich selbst und fühle, dass du gut bist wie du bist. Vertraue auf deine eigene Natur. Du bist oft emsig dabei, dich zu messen, dich zu bemessen mit bestimmten Idealen, die dir von der Gesellschaft oder bei deiner Erziehung vorgelegt wurden. Das ist die Quelle sehr vieler Kämpfe. Wenn ihr fühlt, dass ihr anders sein müsst als ihr seid, beginnt ihr mit euch selbst zu kämpfen und erschafft ihr Unruhe. Worum es geht, ist diesen Kampf loszulassen und zu entdecken, wer ihr seid, euer Wesen, eure Natur. Verborgen unter all den Bildern, all diesen Idealen und Normen, die sich an euch geheftet haben.

Mit einer Übung, einer spielerischen Übung, möchte ich dir anbieten, mit mir nun zu einem prachtvollen Garten zu kommen.

Stelle dir vor, du läufst auf einem Weg, und in der Ferne siehst du einen Zaun oder ein kleines Tor, das umgeben ist von Blumen und Pflanzen von welcher Sorte auch immer du möchtest. Mit einem Gefühl der Entzückung läufst du zu diesem Tor hin. Du weißt, dass dahinter ein schöner Garten liegt, der ganz und gar von dir ist.

Du gehst durch das Tor nach innen, und du riechst bereits die Blumen. Schaue einmal nach den ersten Blumen, die du siehst. Welche Farbe haben sie? Wie fühlt es sich für dich an, in dem Garten? Wie ist die Atmosphäre? Scheint die Sonne, oder ist hier gerade Schatten? Ist es hier geschützt oder einfach offen?

Dann finde einen Platz, um dich hinzusetzen. Eine Bank, den Boden, was du nur willst. Entspanne die Muskeln deines Körpers. Du sitzt auf einem herrlichen Platz. Du schnupperst und atmest den Garten um dich herum ein. Du spürst: ‘Dies ist meine Natur, dies bin ich. Alles wächst und blüht in einem eigenen Rhythmus, in einem eigenen Tempo. Ebenso wie ich. Ich wachse und blühe auch in meinem eigenen Rhythmus, in meinem eigenen Tempo. Ich vertraue auf diesen Rhythmus, der sich in dem Garten um mich herum widerspiegelt‘.

Es gibt hier Blumen, die in voller Blüte stehen. Es gibt auch Knospen und verwelkte Blumen. Es gibt Blätter, die tot auf dem Boden liegen, die zu Kompost werden. Alle Teile des Zyklus‘ sind anwesend in deinem Garten. Du vertraust darauf, dass alles einen Weg findet, alles einander auf eigene Weise ernährt. Dies ist deine Natur. Fühle die Wohltat dieses Gartens. Er ist wer du bist. die Lebensenergie geht einen eigenen Weg. Es besteht eine Dynamik in deinem Leben, für die du nicht sorgen musst. Dies wird für dich getan. Nun geht es darum, dass du dir für dich selbst einen Platzt suchst, der in diesem Moment am besten zu dir passt.

Tue das einmal! Schaue einmal, ob es einen Platz in diesem Garten gibt, zu dem du dich hingezogen fühlst. Ist es ein heller oder ein dunkler Platz? Was für Pflanzen stehen dort? Gibt es dort Tiere oder Vögel? Wenn du den Kontakt mit einem der Lebewesen um dich herum spürst, einem Tier, einer Pflanze oder einer Blume, dann frage einmal: ‘Was möchtest du mir geben?‘ Es müssen keine Worte sein. Es kann eine Strömung von Energie sein, die hier und jetzt spürbar wird. Eine Strömung des Friedens. Lasse diese Strömung des Friedens zu dir kommen.

Erlebe und spüre deinen Garten. Begreife dass er sich im Kontakt mit den Elementen selbst zu versorgen weiß: mit der Erde, der Sonne, dem Regen, dem Wind und den Jahreszeiten. Nimm wahr, dass du hier einfach nur umherlaufen musst, um mit deinem Bewusstsein dem Garten deine Aufmerksamkeit zu schenken und ihn zu genießen. Ihn vor allem zu genießen!

Es ist wichtig, auf deine eigene Natur zu vertrauen. Nur so kannst du den Weg zu innerem Glück und zum Frieden auf der Erde finden. Dies erfordert das Loslassen von Urteilen von außerhalb deiner selbst. Sie haben nichts mit dir zu tun, du hast deinen ganz eigenen Rhythmus. Die Reihenfolge der Geschehnisse in deinem Leben hat eine eigene Bedeutung. Indem du loslässt, bist du weniger in einen inneren Konflikt oder Kampf verwickelt und kannst du dich der Dynamik deines Gartens, deines Lebens leichter hingeben.

Nun möchte ich euch noch etwas über den Kontakt erzählen, den ihr in eurem Leben mit geistigen Führern oder höheren Energien sucht. Tut auch dies gemäß eurer eigenen Natur. Erlegt euch nichts auf, zwingt euch zu nichts. Wenn ich euch einlade, in eurem Garten zu sitzen, dann bekommt ihr wahrscheinlich spontane Bilder von den Pflanzen oder den Blumen, die da stehen, vom Klima, das dort herrscht, von der Umgebung des Gartens. Fühlt euch frei, zu fantasieren. Wenn es um die Kontaktaufnahme mit Führern oder Engeln geht, fühlt ihr euch oftmals sehr eingeschränkt durch Regeln von außen, durch Traditionen, Literatur oder durch das, was Menschen sagen.  Das ist schade. Es kann so einfach sein. So wie ihr euch fragt ‘Welche Blume spricht mich am meisten an?‘, könnt ihr auch fragen: ‘Was ist nun die hilfreichste Energie für mich?‘. Folgt hierbei eurer eigenen Natur. Bei kleinen Dingen geht das spontan und einfach. Versucht dies auch mit etwas Größerem zu tun. Oft ist da eine Flüsterstimme in euch, die genau weiß, was ihr in eurem Leben und in diesem Moment braucht. Wenn ihr den Kontakt mit Führern, einem Engel oder einem Geliebten auf der anderen Seite sucht, dann lasst diesen Kontakt ebenso einfach zu euch kommen.

Macht es für euch nicht so schwierig, in welcher Form sie für euch in Erscheinung treten.

Auch ihr habt keine feste Form. Ihr denkt, dass ihr eine fest umrissene Identität seid: dass ihr das seid, was andere Menschen von euch sehen. Ihr seid Frau oder Mann, groß oder klein, arm oder reich, krank oder gesund, all diese sichtbaren Eigenschaften machen euch zu dem, was ihr in der äußeren Realität seid. In der inneren Realität sind das schlicht Rollen, einfach nur Etiketten. Im Kern seid ihr frei und formlos, und das ist es, wo ihr innerliche Ruhe findet: in der Formlosigkeit.

In der Formlosigkeit seid ihr frei. Ihr seid wer ihr seid, und ihr könnt allerlei Rollen spielen. Das eine Mal liebt ihr rote Rosen, das andere Mal gelbe Narzissen. Das eine Mal bittet ihr um Rat, und es erscheint vor eurem inneren Auge auch vielleicht ein geistiger Führer in Form einer Gestalt mit einem schimmernden Gewand. Ein anderes Mal kommt vielleicht ein Kind zu euch, das etwas ganz Einfaches sagt. Das kann auch ein physisches Kind aus der direkten Umgebung sein oder ein Buch, das ihr aufschlagt, und das euch genau die Botschaft mitteilt, die ihr braucht.

Macht es nicht von der Form abhängig, ob ihr die Botschaft als echt anseht. Sucht den Kontakt mit geistiger Hilfe auf eine Weise, die euch dient, die euch anspricht.

Wenn du nun Kontakt mit einem geistigen Führer suchst, dann stelle dir einmal vor, dass du wieder in dem Garten sitzt, und frage dich, welch einen geistigen Führer du gern sehen würdest, genauso wie du das mit der Blume machst. Mache ein Spiel daraus. ‘Was wäre für mich jetzt der ideale Führer?‘. Die Energie des geistigen Führers passt sich dir dann an. Führer sind weniger an der Form interessiert als vielmehr an der Energie, die sie dir offerieren wollen.

Spiele damit. Wenn du glaubst etwas zu sehen, eine Gestalt, ein Gesicht, oder die Anwesenheit von jemandem wahrnimmst, dann versuche nicht, zu forcieren, dass du alles ganz präzise siehst. Gehe mit in dem Gefühl und lasse es die Form annehmen, die nun zu dir passt. Das ist gut so, das ist genug. Wisse, dass du im Kern formlos bist und deine geistigen Führer ebenso.

Auch ich bin formlos. Ich habe mich einst als die Frau manifestiert, die Jeshua als Kind trug, und das ist eine meiner Rollen gewesen. Eine Rolle, durch die ich mich manifestierte und durch die ich viel erfahren und intensiv gefühlt habe. Ich lasse diese Rolle auch wieder los. Ich bin nicht nur das, sie ist nicht mein ganzes Selbst. Im Kern bin ich Eins und formlos, und das seid ihr auch. Dies ist der Ort inneren Friedens, nach dem ihr euch alle zutiefst sehnt. Lasst euch daher, auch im Kontakt mit der geistigen Welt, nicht ablenken von Formen, Definitionen und Regeln, die ihr von außen auferlegt bekommt. Alles was euch zum Leben erweckt, was euch frei und mit der Welt verbunden fühlen lässt, ist gut. In alledem spricht die Energie eures wahren Selbstes oder eurer Führer in euch. DU bist der Meister, du erschaffst deine Wirklichkeit. Die Formen passen sich dann daran an.

Ich lasse euch meine Energie zuströmen und möchte euch gern mit dem Gefühl von Ruhe und Frieden umhüllen, das ich kenne, und das mir so lieb ist. Ich möchte euch wissen lassen, dass es auch euch allen zur Verfügung steht. In jedem Moment des Tages könnt ihr den Konflikt und Kampf beenden und ‘ja‘ dazu sagen, wer ihr seid, hier und jetzt.

Es ist gut so, es ist schön, ihr seid wie ein Garten, der in der Entwicklung ist. Einige Pflanzen und Blumen werden abbrechen, sterben und Nahrung bilden für einen neuen Lebenszyklus. Lasse sie gehen, habe Vertrauen.

Schaue auf das Leben wie ein wohlwollender Gärtner. Ab und zu braucht eine Pflanze Wasser, ein wenig Aufmerksamkeit, etwas Hilfe. Genieße vor allem deinen Garten, das lässt den Garten wachsen und aufblühen. Sei dir selbst willkommen, erfreue dich an dem, wer du bist, dass du hier bist und dieses Leben eingegangen bist. Dies entflammt das Licht in dir und bringt es in die Welt. Frieden haben mit dir selbst ist der Anfang von allem.

Ich danke euch für eure Anwesenheit. Es ist mir ein großes Vergnügen, hier bei euch zu sein und euch, wo möglich, meine Hände zu reichen. Ich habe euch sehr lieb.

Quelle Text: © Pamela Kribbe, www.pamela-kribbe.nl  und  www.jeshua.net 
Übersetzung: Yvonne Mohr - http://www.lichtderwelten.de/index.php/geistige-welt/channelings-anderer/channelings-von-pamela-kribbe/im-frieden-mit-dir-selbst-buch-jeshua-kapitel-8