2018 - ein inniger Dialog

 

 

- Hallo ...

Hallo Liebes.

- Ich weiß gar nicht, wie ich beginnen soll.

Das verstehe ich gut.

- Kannst Du ... einfach anfangen?

Ja, das kann ich, natürlich.
...

- ... und doch tust Du es nicht. Ich fühle mich etwas ... schüchtern ... Du bist so sehr ruhig.

Liebes, ja, das bin ich. Und ich kann gern das Wort übernehmen, doch Du musst sagen, worüber.

- Nun, über Dich - über Dich und Uns.

Ihr seid in mir geborgen. Doch ich kann Euch nicht das Leben Eurer Leben abnehmen.

- Was bedeutet das?

Ihr seid in mir geborgen wie in einer Mutter. Aber das Kind im Feld der Mutter lebt sein eigenes Leben. Ich werde Euch bergen, Euch warm umgeben, doch Ihr macht weiterhin Eure ganz eigenen Schritte.

- Was also unterscheidet Dich von anderen Jahren?

Dass Ihr in mir geborgen seid, weil Ihr Euch Aufgaben stellen werdet, die Ihr nur dann meistert, und weil Ihr in die Mutter zurückkehrt.

- Das ist alles.

Mein Kind, das ist alles.

- Ist das der Grund, warum Du nicht eher zu mir gesprochen hast?

Du selbst hast nicht eher zu mir gesprochen. Du hast Informationen über mein Feld wahrnehmen wollen, doch Du hast sie nicht erhalten, da ich darauf nicht antworten werde. Und so hast Du das Gefühl, ich hätte nicht zu Dir gesprochen. Heute hast Du begriffen, dass wir nur von Herz zu Herz miteinander sprechen werden, und so kam es.

- Du meinst durch Gefühle, das Herz, das Sein zueinander sprechen statt aus Neugier und dem Wunsch nach Vorhersehbarkeit?

Ja.

- Du bist wahrlich anders. Und wunderbar. Es fühlt sich so an als könnte uns in Dir gar nichts geschehen. Aber ich erkenne den Trugschluss darin.

Ich nehme Euch nicht die Verantwortung. Ich hege Euch.

- Soweit ich gestern und diffus auch in den Wochen davor wahrgenommen habe, gibt es ganz verschiedene Ebenen, auf denen und wegen derer Du uns umhüllst... (es ist eine relativ dunkle und warme, ruhige und vor allem bergende Umhüllung, wie man sie sich nur ersehnen kann - z.B. als Rückzugsort oder in der Sehnsucht nach Schutz oder der Mutter)

Liebes, warum möchtest Du mit mir sprechen.

- Weil Dein Anblick gut tut.

Ich bin da. Meine Kraft nimmt zu, der 'Anblick' wird Realität. Was tust Du damit?

- Mich nähren. Begreifen, dass der Anblick anfassbar ist, dass Du Realität bist, dass ich IN Dir sein kann, dass Du UM mich sein kannst. All diese Dinge und mehr wären die Antwort. Ich habe noch nicht begriffen, dass Du bereits da bist, und nach meinem Empfinden befindest Du Dich auch noch in der Ankunft.

Ja. Ich bin Realität. Ich bin ein Raum, mehr und mehr auch ein Raum um Euch herum. Der Raum, in den Ihr Euch nun hineinbewegt. Und ich befinde mich noch in der Ankunft.
Zu Beginn und Ende eines Jahres haltet Ihr Euch meist in Niemandsland auf. Das alte Jahr verebbt, das neue brandet aus der Ferne heran.

- Ich könnte nun fragen, was Du mir bringen wirst, was Du für mich sein wirst. Was würdest Du anworten?

Ich werde um Dich herum sein, doch Du kannst dies entweder als einen Raum erleben, dessen Wände Du nicht berühren willst, oder als eine Sphäre, in der und vor allem die Du ein- und ausatmest. Das ist die Wahl, die Du hast.

- Und ich nehme an, es gäbe einen Grund, die Wände nicht berühren zu wollen?

Liebes, wenn Du das tust, wenn Du diese Wände berührst, wenn Du dann sogar die Sphäre dieses Raumes ein- und ausatmest, kommt die Wärme tiefer Liebe zu Dir. Dann stellst Du Dich Dingen in Dir, die Du bisher von Deiner Oberfläche verbannst, von der Welt fernhältst. Dann werden kontrollierte Gefühle nicht mehr bereit sein, weiter in dieser Kontrolle zu verharren. Sie werden die Mutter wittern und hervorkommen. Mit Macht. Denn allein Angst hat sie bisher in ihrem Versteck gehalten, das sie von Anfang an verabscheut haben. 

- Und wenn wir es nicht wagen, diese Wände zu berühren oder diese Sphäre zu atmen... wie kommen wir hier weiter? Was können wir tun?

Euch fragen, wie es sich anfühlen würde, wenn Ihr es tätet. Euch immer wieder leise fragen, wie es wohl wäre... wie es wohl wäre...

- Das ist eine Option... das ist wirklich eine Option ... so könnte es gelingen. Ich kenne die Kraft der Angst vor bestimmten, fest verborgenen Gefühlen, aber dies ist eine wirklich wundervolle Option.

Liebe.

- Ja... (es gibt im Moment nichts mehr zu sagen)

 

 

Channeling: Yvonne Mohr, http://www.lichtderwelten.de/index.php/geistige-welt/channelings-innere-dialoge-yvonne-mohr/2018--ein-tiefer-dialog