09. Juli 2013


Jesus

 

(dieses Channeling ist recht persönlich, dennoch stelle ich es hier ein, weil ich während des Dialoges das Gefühl hatte, einiges davon sei auch für Andere formuliert worden)



> Lieber Jesus, 
ich habe Sehnsucht nach einigen Worten von Dir, ich habe einfach Sehnsucht danach, Dich zu fühlen, zu spüren und mich mit Dir zu orientieren. Bitte komm...


Ich bin hier, meine Schwester, immer hier an deiner Seite. Wie kannst du daran zweifeln? Ich meine das wirklich: wie kannst du daran zweifeln? Was musst du tun, um daran zu zweifeln? Gehe dem einmal nach, liegt es an dir oder an mir? Da drinnen in dir ist ein dunkler Bereich, der noch nicht bereit ist, Kontakt mit meiner Energie aufzunehmen. Aber du musst ihn auch gar nicht überreden, du musst gar nichts machen. Lasse ihn nur einfach eine Weile auf mich schauen, ich werde da sein.

Lass uns gleich beginnen: siehe mit deinem inneren Auge, dass wir, ich und das Dunkle, dort einander schweigend gegenüber stehen und der dunkle Bereich mich beäugt; wie er erst Widerstand leistet und dann, da ich nichts tue, anfängt, neugierig zu werden. Er beginnt, meine Liebe zu spüren, es dämmert ihm, dass ich bleibe, und dass ich mühelos in ihn hineinschmelzen könnte. Er sieht und spürt meinen Blick, und weiß sofort, dass ich genau das für ihn habe, wonach er sich sehnt.

Der Moment, wenn er den Widerstand aufgibt, ist gleichzeitig der Moment, da er mich eingeladen hat, zu kommen, hereinzukommen mit meiner Liebe und Sorgsamkeit und Verbindlichkeit. Er weiß genau, wenn er den Widerstand aufgibt, bin ich bereits da - und daher zögert er, schiebt den Moment immer noch etwas weiter hinaus. Nun frage dich einmal, was geschehen muss, damit er sich mir öffnet. Was muss geschehen, dass du dich mir dort öffnest? Spüre unsere Mutter hinter dir, wie sie dich sanft nach vorn schiebt, ohne zu drängen, ohne zu erwarten. Nur mit dem großen Wissen, dass gut sein wird, was da auch immer geschieht, wenn ich hereindarf.  Nun erlaube mir, auf den dunklen Bereich zuzugehen. Ja, lasse ihn zurückweichen, das macht nichts, da ist Mutter, sie wird ihm Platz machen, mit ihm einen Schritt zurück machen. Nun fühle, wie er sich mit gesenktem Kopf still umdreht, mir den Rücken zudreht, damit er sich mir ergeben kann, sich in meinen Arm und meine Kleider schmiegen kann, Auge in Auge mit unserer Mutter, der er die Hände gibt, und die seine Hände nimmt. Er geht in die Knie, weint, und unsere Mutter sinkt vor ihn und ist für ihn da, so wie sie immer schon für uns da war. Sie zieht ihn auf ihren Schoß und umfängt ihn inniglich, während er weint und all seinen Schmerz in ihr Kleid ergießt.

Liebe Schwester, wo bin da wohl ich? Wo ist das, was du dort so sehr ersehnst? Siehe und spüre, dass ich überall bin, lasse mich herein und kapituliere. Lasse nach all den Jahrhunderten deinen Schmerz los und lasse mich herein. Schon als Kinder waren wir unvereint, weil du diesen Schmerz mit dir herumgetragen hast. Schon damals hast du diesen Bereich wie einen Schutzschild vor dir her getragen. Doch du bist zu uns gekommen, zu Mutter und mir, um dich erreichen zu lassen. Damals hast du es nicht getan, aber tue es heute. Was auch immer dich bisher davon abhält, es tut es seit Jahrhunderten und daran wird sich nichts ändern, solange du daran nichts änderst. Ergib dich und sinke Mutter in den Schoß, wisse, dass unsere Liebe dir für immer erhalten bleibt und unerschöpflich fließt und existiert.

Ja, lasse das Licht allmählich in dich hinein, stelle dir nur einfach vor, wie es aussähe, wenn du all das Licht in dich hineinließest. Wie der Lebenssaft wieder in dir fließen darf. Wie Sicherheit mit ihm mit fließt. Und wie beide, Lebenssaft und Sicherheit, alle Plätze einnehmen, die frei werden, weil das Negative sich lösen, auflösen darf. Bleibe einfach in diesem Bild, wie der Lebenssaft in jeden Winkel deines Körpers fließt, dich ausfüllt, und überall Sicherheit mit sich hin bringt und sogar beginnt, das Negative vorsätzlich hinaus zu spülen, die Scherben oder Schichten der Negativität sich ablösen aus ihrer Verankerung und sich einfach abfallen lassen. Wisse, dass sie aufgelöst werden und dorthin gehen, wo sie hingehören. In Bereiche im Kosmos, die genau diesen Dingen vorbehalten sind und sie in sich aufnehmen.

Meine Schwester, sage endlich ja, ja zu mir, deinem Bruder, und meiner Liebe. Sag „Ja, Jesus, ich gebe auf, es ist zu Ende, ich bin da.“ Sage es mehrmals hintereinander, aber spüre jedem Wort dabei nach und meine es genau wie du es sagst. Und dann stelle dir vor, du übergäbest mir die Leitung dessen, was nun geschehen soll. Spüre wie dein Widerstand schwindet, wie meine Liebe immer mehr Raum einnehmen darf, wie ich immer mehr Dunkles hinaus wasche, allein durch mein Sein und deine Erlaubnis. Und wie du schaust, was ich tue, wohin ich gelange, und dass alles gut ist, dass alles gut geht. Und die letzten weichen Widerstände in deinem Rücken oder anderswo - gib sie an Jene ab, mit denen sie verursacht wurden, sie werden es mir oder Gaia bringen. Wisse nun mehr und mehr, dass Gaia da ist, dass sie dich trägt, wenn du dich fallen lässt. Und sei einfach unsere liebe Schwester und Tochter. 

Unsere Mutter ist froh, all das zu sehen, sie legt die Hände in den Schoß und findet Ruhe darin, dass du einen wunderbaren Schritt gemacht hast.


Channeling: Yvonne Mohr, http://www.lichtderwelten.de/index.php/geistige-welt/channelings-innere-dialoge-yvonne-mohr/jesus---einlass-fuer-die-liebe---juli-2013