Mutter Erde

 

> Geliebte Mutter, Du gute Erde [ich fühle mich heute voll von Hingabe, fließe über vor Liebe],

ich wende mich heute an Dich, weil das wie ein Hunger ist, der mit jeder Woche stärker wird. Die Menschen [um mich herum] sprechen über Krankheiten, über das schlechte Wetter, darüber, wie sie die Welt sehen, aus ihrer engen Burg heraus, und ich stehe da und fühle mich wie eine Insel, auf der es ruhig geworden ist, und die eine unendliche Lust auf herzhaften, lebhaften, arbeitslustigen Besuch hat. Oder wie ein driftendes Stück Land, das nicht erwarten kann, zu dem Kontinent zu stoßen, in dem die Gebäude mit Liebe statt mit Beton gebaut sind. Und während ich das schreibe, denke ich, dass es vielen anderen genau so geht, soweit ich weiß, und dass ich nicht jammern will. Aber es daaauuuert! Und mein Hunger wächst, mit jeder Woche... oh Mutter... Liebe Mutter!

Ich bin doch da, mein Kind, ich bin ja längst da. (ein unendlich stilles Lächeln)

[Alles in mir kribbelt, ich bin da, ich bin endlich wieder da, bei der großen Seele, unserer Mutter Erde, und spreche mit ihr]

> Mutter! Gute Mutter! In der letzten Zeit habe ich Dich oft um Beistand bei Beratungen gebeten, und JEDES Mal warst Du da [zu meiner Reinigung nach den Sitzungen]. Ich danke Dir aus vollem Herzen dafür! Ich denke dann jedoch manchmal, ich will dir doch nicht all den unverdaulichen Kram weiterreichen, der sich in mir sammelt, wenn ich zu viel auf einmal mache, aber immer bist du da, immer nimmst du alles entgegen und immer schickst mir darüber hinaus alles was ich brauche. Danke, danke! Aber ich rede so viel... nein, eines noch - darf ich das [hier an die Leser] weiterreichen? Danke: Immer zeigt mir die Mutter [Erde], dass es für sie keinen unverdaulichen Kram gibt, keine Wertung, nur Energie, Sendungen von ihren geliebten Kindern! Sie ist so groß, dass sie all unsere verirrten Energien mühelos verwandelt, kaum dass sie bei ihr angekommen sind.
... Doch nun zum Dialog. Meine Gefühle überrollen mich... 
Mutter! Du unendlicher Planet...

Ich bin da! Ich bin ja da... es ist gut. Weine nur... Ich bin ja da.

> Du Große, Wunderbare, magst Du mir etwas erzählen? Magst Du mir eine Guten-Tag-Geschichte erzählen? Eine wahre, Mutter?

Wann immer Du das möchtest! Ich beginne mit „Es ist ein Kind, das aussieht wie Du, das ich immer und immer liebe. Dieses Kind liebt das Leben, alles ist gut, und das weiß es...“

> Oh, das bin ja wirklich ich! Ich sehe mich [als Kind, das ich damals war] in Deinen Gedanken. Damals war noch alles gut!

Und das wird es sein, wieder wird alles gut sein, denn das ist es bereits. Ich trage Euch bis auch ihr es seht, und auf ewig darüber hinaus, bis ihr mich verlasst, und ich werde Euch gehen lassen, und ich werde Euch wiedersehen. So ist es für eine Mutter. Hier in der Geistigen Welt hat nie eine Mutter ihr Kind verloren. Und ich werde immer bei euch sein, denn ihr seid meine Kinder, Euch habe ich allezeit getragen und will das immer tun. Das ist mein Lebenswille, meine Bestimmung, mein größter Wunsch, der täglich aufs Neue in Erfüllung geht. Du fühlst mich, ich habe eine immense Freude darin, dass Du mich fühlst. Ich trage Euch durch die Jahrhunderte, und ich habe nicht den Anspruch und nicht die Erwartung, von Euch wahrgenommen zu werden. Ich selbst drehe mich in meinem Kreise und bin in der Geistigen Welt niemals allein. Doch wenn es geschieht, dass Ihr mich fühlt, dann habe ich unendliche Freude daran, denn dann geschieht es durch Euren Willen. Und dann trage ich nicht nur Euren lieben Körper, sondern mit ihm auch Euren Geist. Das ist die Erfüllung, an der jede Mutter teilhaben sollte, und die doch euren Müttern im irdischen Dasein meist versagt bleibt. Ihr habt das Vertrauen in die Mutter verloren. So viele Menschen können sich ihrer Mutter nicht mehr hingeben, weil sie sich zwischen ihr und dem Überleben in Eurer Welt entscheiden müssen. Sie entscheiden sich für das Überleben und verabschieden sich vorzeitig von der Mutter. Doch seht Eure Mutter mit Eurem inneren Auge. Ist sie da? Dort steht sie und ist mit ihrem ganzen Wesen bei Euch. Jede Mutter, und sei sie auf Erden noch so distanziert, weil auch sie ihre Wunden davongetragen hat, ist Euch von ihrer Geistigen Ebene aus mit ihrem ganzen Wesen Mutter. In der Geistigen Welt ist ein Mensch einfach eine Seele. Und eine Seele kann nur lieben. Und wenn dies dann noch eine Seele ist, die sich einmal inkarniert und ein Kind geboren hat, dann breitet sich diese Liebe aus wie ein Tropfen Milch in einem Wasserglas. Eure Seelen wissen das, doch eure Körper sind demgegenüber verschlossen. Es ist zu viel Schmerz in ihm eingeschlossen worden, als dass ihr nun voreilig eure Barrikaden schmelzen lassen könntet. 
Doch seht jetzt einmal eine Eurer Barrikaden an. Stellt sie Euch vor, seht sie mit Eurem inneren Auge an. Nun fragt, was gebraucht wird, um diese Barrikade von sich selbst zu heilen. Ja, von sich selbst. Es ist ja nicht das, was sie einschließt, was sie so undurchdringlich macht. Es ist Euer verzweifelter Wunsch nach Kontrolle [die Angst, den Dingen ihren Lauf zu geben]. Und diese Kontrolle macht die Barrikade fest, vielleicht dunkel und ganz sicher unerbittlich. Nun schaut was es braucht, das diese Wand, diesen Schutzschild, diese eiserne Haut oder wie und aus was sie auch immer ist, kapitulieren, heilen lässt. Seht, was sich ihr nähern darf, und unter welcher Bedingung.
Es wird letztlich immer nur die Liebe sein, die das fertig bringt. Es wird immer die Liebe sein, und sie wird Euch durch diese ganze Handlung führen. Sie wird auf Euer Geheiß kommen und dann entweder sofort mit der Heilung beginnen, oder aber noch warten, bis Ihr merkt, dass sie vorhat, [bei Euch] zu bleiben und ihr Euch auf sie einlassen könnt. Die Liebe der Mutter hat diese Fähigkeit [der bedingungslosen Verbindung] allemal. Denn die Liebe der Mutter ist beständig, ewig, und hält nichts zurück. Wenn Ihr nur hinseht, werdet Ihr sehen, dass es nicht an ihr liegt, wenn Ihr Euch von ihr getrennt fühlt. Nun seht wieder auf die Barrikade: wen [und was] soll die Liebe Euch herbeirufen, welche Energien, Kräfte, Menschen, Seelen und himmlischen Helfer sollen kommen? Und was müssen sie tun, damit ihr ihnen gestatten könnt, den jeweils nächsten Heilungsschritt zu machen? Lasst alles kommen, das in der Lage ist, die blockierten Energien einzulösen und in Liebe in das Leben, das Sein zurückzuverwandeln.
Spielt damit herum, meine geliebten Kinder! Spielt, ihr seid so lange ernst gewesen - unendlich lang, in Eurer Erinnerung. Wann wart Ihr fröhlich? Wann habt ihr gespielt? Wann hattet Ihr Jahrhunderte Zeit, das zu tun? Ich schicke Euch diese Erinnerungen, damit ihr sie wiedererkennt, damit Euer inneres System sie wiedererkennt und so lange in Erwägung zieht, bis es sich für sie entscheiden kann.
 

[nach diesem letzten Satz kam hier im Haus Unruhe auf, und ich unterbrach das Gespräch und hatte erst Tage später wieder die Ruhe, es erneut aufzugreifen...]
 

> Mutter? Mutter, ich suche Dich. Oh Du bist da, Du wunderbare Große. Voller Helligkeit und Liebe, so sehe ich Dich gerade.

Mein Kind, auch Du bist wieder da. Wie schön! Denn ich möchte noch ein wenig mit Euren Erinnerungen spielen. Ich weiß, etwas in euch erinnert sich an das einfach-Sein - nicht das Kämpfen, das Sein! Das Sein miteinander, für das Leben, für die Freude, für das Hiersein. Sieh noch einmal, wie ich dir eben erschienen bin, lies noch einmal die Worte, die du gerade auf mich angewendet hast. Ich weiß, dass ihr einmal ganz genau so gelebt habt. Das hast du nicht erwartet, ich weiß, aber im Grunde hast du eben in einen Spiegel geschaut. Nun will ich sehen, ob ich das Bild, wie ich Euch von damals erinnere, auch Anderen zeigen kann, die dies lesen werden, aber nicht dieselben inneren Bilder sehen wie du und wie ich. Weißt du noch, wie ich die Guten-Tag-Geschichte begann? „Es ist ein Kind, das aussieht wie Du, das ich immer und immer liebe. Dieses Kind liebt das Leben, alles ist gut, und das weiß es...“. Und von diesem Kind will ich weiter berichten, um für Euch sichtbar zu machen, wie euer Leben einst aussah. Das Kind spielt, es ist immer beschäftigt, in seinem Inneren scheint die Sonne, und es ist von Natur aus unbelastet. Es ist so frei wie sein Umfeld, und noch freier darüber hinaus, denn das ist innerlich seine Natur. Das Kind ist den ganzen Tag mit den wunderbarsten Dingen beschäftigt, meist ist es mit anderen Kindern zusammen, mit Tieren und lieben Menschen. Den lieben langen Tag sind sie alle mit dem Erleben des Lebens beschäftigt, und wenn einmal etwas schiefgeht, dann sind sie voller Freude direkt zur Stelle und erschaffen wieder lichte Unbeschwertheit und erfreuen sich erneut an ihr, jetzt, da sie kurz unterbrochen worden war.
Es kommt dem Kind nicht in den Sinn, sich Sorgen zu machen, denn es ist eingebettet in ein liebendes Umfeld und Miteinander. Wie sind kleine Kinder, wenn sie ungestört sind? In den sorglosen Momenten? Die Erwachsenen sind für die Ernährung zuständig, sie haben ein Dach über dem Kopf, sie müssen einfach nur Kinder sein. Einfach nur sein. Ich weiß wohl, dass viele von Euch keine so sorglose Kindheit hatten, doch tief innen drin wisst Ihr, wie es war, nichts zu müssen, nur zu dürfen. Ihr seht manchmal ein Kind weltvergessen spielen und ahnt, wie sich das Kind dabei fühlen mag.
Nun ist es so, dass Ihr niemals aufhörtet, solch ein Kind zu sein. Es ist da! Es ist in Euch vorhanden und steigt mehr und mehr an die Oberfläche. Wenn Ihr das gestattet, begreift Ihr mehr und mehr, dass das das wahre Leben ist, und dass es hervorkommen will. Und Ihr wisst mit jeder Woche besser, dass es nichts geben kann, das diesen Drang noch lange aufhalten darf. Die Menschheit erwacht zu ihrem kindlichen Sein, um dann erneut erwachsen zu werden, diesmal jedoch zusammen mit der Freude und Liebe.
Spürt einmal, wie es in Euch empor drängt! Bitte spürt es jetzt. Und nun stellt Euch vor, es hätte die Möglichkeit, überall hervorzukommen und Dich ganzen Menschen zu durchdringen. Stelle es Dir nur vor, die Idee reicht, um all Deine Körperzellen in Freude zu versetzen und die Erinnerung daran, wie es sein sollte, zu wecken. Dieses hochdrängende Leben hält jedes Mal, wenn Du es erlaubst, Einzug in weitere Dunkelzonen in Deinem Inneren. Euer Leben schien trist, doch das war nur Euer Da-Sein. Das Leben ist niemals trist gewesen, es war immer da und braucht nur entdeckt zu werden. Du musst es Dir nur vorstellen.
Mein liebes Kind, gehe heute nicht von mir, ohne Dich noch einmal mit mir zu vereinen. Sieh meine großen Arme, mein großes Lächeln, mein Licht, das Dich zum Lachen bringen will. Sieh diesen unendlichen Schoß, in dem alle Platz haben, die wählen, dort zu sein, und noch so viele mehr.

> Mutter...

Ja, mein Kind, deshalb sage ich das, damit Du die Fassung verlierst. Damit Du erkennst - so oft Du es brauchst -, dass Du eingeladen bist in das Leben, die Liebe und das Licht. Sieh her in meine Arme. Seht her! Seht her in meine Arme! Wie viele Lebewesen, glaubt ihr, haben darin Platz? Und warum zögert Ihr? Wann wollt Ihr die Einladung annehmen? Morgen? Im nächsten Monat? Wie schade, nicht wahr? Das ist schade, nicht wahr? Ich sage Euch etwas, kommt doch einfach her und geht dann wieder, wenn ihr könnt. Was immer ihr nun vor Eurem inneren Auge seht, wie auch immer ich dort aussehen mag, Ihr habt Recht! Genau so sehe ich aus. Warm und dunkel, liebevoll und gemütlich, hell und empfangend, lachend und weinend vor Freude. Denn Ihr alle seid meine Kinder.

Eure Mutter

 

Channeling: Yvonne Mohr, http://www.lichtderwelten.de/index.php/geistige-welt/channelings-innere-dialoge-yvonne-mohr/mutter-erde---juni-2013