'Guten Morgen' Ihr Lieben, denn es ist eine halbe Stunde nach Mitternacht :)

Guten Morgen Liebes.

Ist es irgendwie begründet, dass ich jetzt - nach so langer Zeit - die Mühe des Schreibens auf mich nehme? 

Ist es das?

- Es scheint so!
Ich habe nicht mehr schriftlich channeln mögen, es ist so zäh, so langsam, wo man stattdessen so schön schnell sprechen und all die Feinheiten schildern kann ...

Liebes, ja. Und nun?

- Wollt ihr ins Bett?

Wir wollen nicht ins Bett, nein, wir wollen Dich herauslocken.

- Es war ein Scherz, ist mir so rausgerutscht. Ich weiß nicht, wohin das hier führen soll. Es ist spät, ich spüre kein konkretes Thema, ich liebe es viel mehr, dem Ohr die Dinge direkt mitzuteilen, die durchkommen. Das Schreiben ist so langsam und einseitig.

Geliebtes, wir sind hier, weil wir hier sind. Wir sind hier mit Dir, weil es jetzt das Richtige ist, hier mit Dir zu sein. Musst Du die Gründe kennen?

- Nein... ja! Ich möchte nicht um halb eins hier sitzen und nicht wissen, warum!
Warum?

Weil Du lebst?!

- Weil ich lebe. Und tue ich das morgen nicht auch?

Du tust es jetzt auf diese Weise, und sie ist lebendig. Es ist ein Sehnen, eine Bestellung, ein Prickeln in Dir, das eine Antwort spüren möchte.

- Ja. Das stimmt. Ist es das? Sitze ich deshalb mit Euch hier? Weil ich diese Antwort möchte?

Ja, deswegen sind wir hier. Liebes, die Worte, die Bilder, sie sind jetzt einfach nicht wichtig. Weißt Du? Ja, Du weißt. Wir sehen, dass Du Dein Inneres bemerkt hast, und Du weißt, was es fühlt und was es möchte.

- Ja. Es möchte... eine lebendige Antwort.

Sie ist hier.

- Ist alles gut?

Ja. Es ist alles gut.

- Bleibt alles gut?

Das liegt in Deiner Hand, und Du hast herausgefunden, wie es geht.

- Ja. Es ist alles gut und liegt fortan bei mir. Ich habe seit Kurzem das Gefühl, nie kaputt gewesen zu sein. Ich habe das Gefühl, dass in meiner Kindheit die Anderen es waren, die kaputt waren und mich mit ihrer Art schlicht fertig gemacht haben. Ich habe das Gefühl, dass ich ok war. Dieses Gefühl ist neu.

Das Gefühl ist neu. Wir sind hier. Es möchte uns ein wenig bei sich haben. Nicht wahr?

- Ja, das ist wahr. Ist dies für die Leser?

Vielleicht...

- Tatsächlich? Ich meine, ist es so? Sind sie ... lesen sie so etwas wie dies hier innerlich? Ich meine statt nur mit den Augen?

Solche Dinge tun sie. Sie werden die Richtigen sein. Die, die es innerlich lesen, sie werden hier sein.

- Ich liebe Euch.

Ich liebe Dich!

- Ich weiß.

Ich weiß.

- Ich bin richtig, und das ist neu, und ich merke, dass jetzt alles heilen kann... wenn ich es ... begleite. Mit meiner Einwilligung.

Liebes, Du bist richtig und heil und intakt, in Deinem Herzen ist ein kleines Licht angegangen, Du bist wieder im Licht.

- Ich war im Dunklen, aber das war gut, ich mag das. Ich liebe das Dunkel, und das hat mehrere Gründe. Wisst Ihr?

Wir wissen das, und wir sind hier, schildere es nur.

- Das Dunkel ist voller Nahrung und voller Kraft und Glaubwürdigkeit. Es ist satt und unerschütterlich einfach da und ist unversehrt. Und dann gibt es da noch das andere Dunkel, das, was bei all dem Werten und Verdrängen entstanden ist und fortan immer weiter und immer weiter weggehen musste. Bis es nicht mehr ins Licht fand. Und es auch gar nicht mehr wollte. Nicht mehr wollen konnte. Auch dieses Dunkel mag ich. Inzwischen mag ich es sehr. Denn ich liebe die Annäherung ohne Wertung und die herrliche Bewegung, die daraus entsteht, wenn wir dem Dunkel neutral und aufrichtig offen begegnen.

Nur weiter.

- Und ... ich mag es, dort im Dunkel die Sterbensnot und die Angst nachlassen zu spüren und zu spüren, wie dort, in der dunkel-dämmerigen Tiefe, wieder eine Regung aufkommt, ein Gewahrsein seiner selbst, ein vages Orientieren und dann ... eine Bewegung hin zum ... ja, zum Bewegen halt. Endlich wieder eine Bewegung zur Bewegung hin. Nach all der langen Zeit der dunklen Unbeweglichkeit und Verdammnis. Ich mag es, wenn es sich regt, wenn sich herausstellt, dass es menschlich ist, wenn es sich allmählich wieder wahrnimmt, aufwacht, zu sich kommt, wenn es wahrnimmt, dass es nicht tot ist, und wenn es dann wieder eine Art Richtung aufnimmt, wenn es sich innerlich wieder zu entwickeln beginnt. Wenn es wieder in der Welt wohnen und sich regenerieren darf. Und so viel mehr - das alles wage ich kaum zu sagen, denn es impliziert schon wieder, dass das Dunkel sich doch dauernd zum Licht hinbewegen soll, dabei stimmt das gar nicht. Seine Bewegung zum Licht hin... ist erst sanft, sie ist eine natürliche Regung, die doch irgendwann eh einsetzt! Wenn wir ihm nur begegnen und es einladen, mit uns zu sein! Ach ich habe so viel Liebe für all das...!

Ja, Liebes, das wissen wir. Und das ist so wunderbar.

- Ja, das ist wunderbar. Wisst Ihr, wenn die Wertung, die Trennung alles Leben erstickt hat, so Vieles in die dunkle Verbannung und Verdammnis geschickt hat, dann gibt es nur ein einziges Wunder, und das ist, wenn das aufhören darf! Und mir geht gerade auf, dass wir Alle das kennen: Verdammnis. Seit Jahrhunderten geht das so. Die Hoffnung auf die Aufhebung der Verdammnis nach unendlich langer Zeit...! Wir alle kennen die Verdammnis so gut! Wir Alle haben das so sehr am eigenen Leib erfahren! Wir alle sind halb erstickt von der Verbannung aus der Gemeinschaft! Wir alle haben uns innerlich verraten, um wieder mitmachen zu dürfen, um lieben und Frieden erleben zu dürfen! Nur nicht mehr für tot erklärt zu werden, dabei sein und mitpulsieren dürfen mit dem Leben der Anderen. Und wir wollten einfach nur wieder dabei sein und lieben können, in Sicherheit sein. Doch die Anderen sind in Wahrheit nicht unbedingt da. Nicht zwangsläufig! Sie haben ihre eigene Welt, tauchen darin unter, vergessen sich und sind für uns oftmals verloren. Wir müssen auf so unendlich viele Menschen verzichten, weil sie uns an ihre Weltanschauungen verloren gegangen sind. Ich glaube ich liebe sie Alle... Die Menschen unter ihrer Persönlichkeitsschicht... ich liebe sie alle und ich bin so tief berührt, wenn ich sie in der Tiefe aufsuchen und dort drinnen ansprechen und wieder in ihr Leben geleiten kann. Diese vielen menschlichen Aspekte, die ich längst verloren geglaubt hatte - über Jahrunderte vielleicht sogar schon.

Wunderbar. Ja, Du liebst. 

- Ja. Ich liebe. Das ist wunderbar. Danke!

Danke! Ein Danke an die Welt der Liebe. Sie ist da, sie war immer da, und nun kann sie sich bewegen und wieder wahrgenommen werden.

- Danke! Das ist das Lebenswerteste das ich seit Langem wahrgenommen habe.

Ja. Ich liebe und ich bin in Ordnung. Es ist alles wieder gut. Helft mir, es zu pflegen und zu hegen, bis ich es wieder sicher weiß!

Liebes, Du liebst, und Du bist gut. Wir werden es hegen und sind für Dich da, immer.