Anmerkung: Dies sollte ursprünglich meinerseits ein eigener Text werden (wie in den ersten Absätzen zu sehen) wobei ich wegen der vielen Möglichkeiten, sich in der Vielfalt von möglichen Betrachtungs-Richtungen zu verheddern, davor ziemlichen Respekt hatte. Und so ist Uriel eingestiegen und hat das Ruder mit meiner begeisterten Zustimmung übernommen. Das alles begann Mitte März und lag dann lange brach, weil ich dachte, es geht noch weiter. Über Wochen nun wartete ich darauf, und als ich den Text heute, am 29. April, lese, merke ich: er geht nicht weiter, es kommt keine ausgedehnte Schilderung unserer Menschenwelt mehr, denn es ist für den Moment alles gesagt ... 

Und so las ich ihn heute Korrektur, schaute, ob alles seine Ordnung hat, Uriel machte mit und segnete ihn dann ab, und hier ist er :)


geistige-welt/die-geistige-welt-ist-ueberall----aber-wo-sind-dann-wir/TN_perlen-frei.jpg (29.04.2014)


'Die Geistige Welt ist überall' ...

Aber wo sind dann wir?


 

Es gibt auf dieser Webseite bereits einige Beschreibungen von der Geistigen Welt, doch ich möchte diese Sammlung um das folgende Thema erweitern:

Wo sind wir Menschen im Verhältnis zur Geistigen Welt?

Wir sprechen von der Geistigen Welt als befände sie sich in einer völlig anderen Sphäre als wir. Zwar können manche Leute in sie hineingucken, aber ominös bleibt das Ganze doch. Vielen Menschen ist inzwischen an einem „Blick durch den Schleier“ gelegen - oft weil sie von Grund auf etwas in ihrem Leben ändern wollen -, und so befassen sie sich zunehmend mit Themen, die die Geistige Welt berühren. Sie sind von da an meist oft vollauf damit beschäftigt - oft bis zur Verzweiflung -, die Dinge, die sie dabei erfahren, in ihr Hiersein zu integrieren. Doch das wirkliche „Integrieren“ braucht Zeit und kommt erfahrungsgemäß nach und nach.
Unterdessen hören wir immer wieder Aussagen wie „Die Geistige Welt ist Alles“ und „Die Geistige Welt ist überall“ „Gott ist überall - in uns drin, um uns herum und in allem was es gibt“. Aber was, um alles in der Welt, bedeutet das alles?! Wie soll das gehen? Wie sollen wir das verstehen?

Genau darum soll es hier gehen, und ich bitte an dieser Stelle Uriel um Beistand beim Erschaffen dieses Textes...

Uriel antwortet direkt, und seinen Rat, die Dinge aus seiner Sicht zu erklären, nehme ich gern an - das ist mir mehr als recht. Da kommen bereits die ersten Bilder:

In Uriels Bildern pulsiert, schimmert und strahlt die geistige Welt in unendlich vielen unterschiedlichen Frequenzen. Er zeigt mir die hochenergetischen, quirlig-geistigen Bewegungen dieser Welt. Er zeigt mir, wie äußerst reichhaltig - nein, randvoll reichhaltig - sie ist, mit überwältigender Lebendigkeit, zutiefst informativ, spontan, pausenlos in Bewegung und Schwingung und so sprudelnd-lebhaft, wie nicht einmal ein Bergbach es je sein könnte. Er weist im Bild immer wieder auf diese immense, allgegenwärtige und durch und durch frische und erfrischende Strömung hin, die durch alles fließt und mit der alles fließt. In jeder Frequenz wiederum ist eine weitere Frequenz-Ebene, in jeder Schwingung und Bewegung ist eine weitere Schwingung und Bewegung enthalten, jedes bewegte Teilchen besteht selbst aus bewegten Teilchen, in denen wiederum Bewegung stattfindet, unendlich fortsetzbar. Alles ist hell, zarte Farben und Schlieren überall. Und immer wenn ich in das Bild frage, was denn nun mit unserer Menschenwelt ist, weist Uriel noch intensiver auf all die Frequenzen hin, um die Voraussetzungen für einen Vergleich zu schaffen, der gleich hergestellt werden soll. Ich würde mich freuen, wenn einfach er die Worte wählt und ich sie aufschreiben kann... [... ich möchte noch vorweg schicken, dass ausnahmslos alle Bilder und Szenen, die ich zu sehen bekomme, in pastelligen Farben schimmern und ausnahmslos alle „Strukturen“ zart und sehr durchscheinend sind und so bereits den Blick auf die nächste Schichtung innerer Dimensionen freigeben, von denen man bereits ahnt, dass auch sie wiederum in Dimensions-Schichten auf- und ineinander liegen. Und dabei entsteht nicht einen Moment das Gefühl, darin verloren zu gehen oder gehen zu können, sondern alles ist in sich geborgen und hat eine sanfte Ordnung].

Uriel:
Mein liebes Kind, ich möchte Dir mit gutem Grund zunächst die Geistige Welt zeigen, wie sie wirklich ist. Siehe und fühle ihre intensiven Schwingungen, Vibrationen, Frequenzen, die unterschiedlich kurzen Wellenlängen, die feinen Farben, das feine Leuchten und den feinen Schimmer. Mit was in Eurer Welt ist das vergleichbar? Mit welchen Worten könnte es beschrieben werden? Da ist nichts in der geistigen Welt, das einfach nur da ist, denn es ist innen immer noch mehr als es auf den ersten äußerlichen Blick scheint, und dieses „Mehr“ schimmert von innen bis nach außen durch - und auch darin, in diesem „Mehr“ im Inneren, ist immer noch mehr und noch mehr, als es von außen bei erster oberflächlicher Betrachtung scheint. Jedes Element, jeder Aspekt, jedes Sein hat eine schimmernde, durchscheinende Oberfläche, die im Grunde keine solche ist, denn sie selbst ist in Bewegung - in der Bewegung all dessen, das ihr innewohnt. Dimensionen, Sphären. Wir sehen Belebung, äußerste Lebendigkeit, Lebhaftigkeit, unendlich viele Ebenen über- und untereinander (und neben- und ineinander). Grenzenlose Möglichkeiten, jede Frequenz ist einfach sie selbst, frei von allen Blockaden, frei von aller Gefangenschaft, sich ihrer selbst sicher, in sich selbst geborgen und in einer liebevollen, selbstverständlichen Ordnung mit allen anderen Frequenzen verbunden. Überall grenzenlose Möglichkeiten all dieser äußerlichen und innerlichen, in beständiger Bewegung befindlichen Ebenen - auch die Möglichkeit einer Disharmonie, eines aufkommenden Spieles -, und mit dieser Bewegung, dieser unendlichen Fülle von Möglichkeiten bringt jedes Thema, jede Idee, jedes Ereignis in jedem Bruchteil eines Augenblicks ganz von selbst auch schon wieder die Möglichkeit einer sofortigen Heilung mit sich, kaum dass dieses Thema oder Ereignis aufkam und noch sogar ehe etwas überhaupt un-heil werden kann. Dies bedeutet absolute Freiheit von jeglicher Angst, jeglicher Bedrückung, jeglicher Niedergeschlagenheit oder Sorge und stattdessen sofortiges Aufstrahlen der Lösung zusammen mit dem Thema. Zusammen mit dem Thema erscheinen sofort unendlich viele Möglichkeiten, dieses Thema zu bewegen, mit ihm zu experimentieren und zu spielen, es zu erleben, unendlich viele Richtungen, in die es sich bewegen lässt und kann. Empfinde diese Freiheit, die Erleichterung, die Grenzenlosigkeit, die das mit sich bringt! Licht, Leichtigkeit, Liebe, einfache Liebe, hell, klar und mit ihrer feinen Frequenz mühelos in der Lage, sich selbst unmittelbar durch alles hindurch zu schicken, das gerade im Begriff sein mag, sich zu verdichten und damit womöglich zu problematisieren.

Und dann - rein um der Freude am Experiment willen - die Idee, ein „Problem“ sich tatsächlich einfach entstehen zu lassen - nur um im nächsten Augenblick zu erleben, wie es sich anfühlt, wenn das Licht, die Leichtigkeit, die Strömung der feinschwingenden Liebe genau dieses „Problem“ - also die Verdichtung, die nahende Materialisierung - mühelos durchströmt und sie in Liebe und Wohlwollen und absoluter Urteilsfreiheit dazu inspiriert, ja, dazu anstiftet, sich durchlässig zu machen - zu erleben, wie die gerade fester gewordenen „Bausteine“ sich wiederauflösen und sich alles wieder in feinströmender Schwingung befindet.

Und ganz wichtig: die Zeitlosigkeit, in der alles in der Geistigen Welt geschieht: so betrachtet ist alles, kaum dass es sich verdichtet hatte, auch fast schon wieder aufgelöst. Zeit - einfach nur als eine weitere Facette davon, aus was Ebenen alles bestehen können. Es gibt alles: „Miniatur-Zeiträume“, Lichtfrequenzen, Sphären oder Räume, samt und sonders bestehend aus vibrierender Schwingung.     

Und doch könnte - ... und mit diesem "könnte", dieser Idee, ist auch schon eine Tat, ein "wird" geboren - ja einmal die Idee aufkommen, innerhalb dieser Welt einen „verdichteten Raum“ zu erschaffen, ein verdichtetes Feld, in dem auch das Bewusstsein sich somit zwangsläufig verdichten und verlangsamen müsste. Und dieses Bewusstsein würde - solange es nicht verändert, nicht wieder aufgelöst wird - die Verdichtung und Verlangsamung aufrechterhalten, weil ein jedes Bewusstsein sein Umfeld erschafft. Und dieses Bewusstsein wäre einzig dafür da, sich selbst zu erschaffen und ein ihm entsprechendes Feld zu kreieren. Und all das einfach nur, damit die Wesenheiten in der unbegrenzten, immer fließenden geistigen Welt sich daran probieren können, „andere“ Räume und geträumte Welten zu durchwandern, sich darin zu erfahren, sich in der Polarität und damit die Selbstdefinition kennenzulernen. Räume und Welten, die es nicht geben kann, weil Raum und Zeit niemals eine so große Rolle spielen könnten, dass sie die Handlung beherrschen. Von der Geistigen Sphäre aus gesehen ist das unmöglich, doch innerhalb eines eigens für dieses Abenteuer erschaffenen Bewusstseins kann das ganz anders aussehen - wenn auch nur wie geträumt und nicht als ein Teil der beständigen, realen Wahrheit!

Und wenn schon dieses Bewusstsein seinen Traum webt: was wenn es dort, innerhalb dieses aus verlangsamter Frequenz erzeugten Raumes, ein statisches Zeitempfinden gäbe? Wenn dort nicht alles durch die Gegenwart der fein fließenden und schwingenden Liebe und Leichtigkeit in Fluktuation, dauernder Veränderung, sofortiger Auflösung begriffen wäre? Was wenn - wie herrlich utopisch - dort etwas stehenbleiben kann? Wenn dort sogar die Zeit, die doch in der geistigen Welt immer unfassbar unstofflich und quirlig dahin tanzt, und mal hier, mal dort ist und eigentlich auch nur wie ein Wesen in beständiger Veränderung begriffen ist, innerhalb dieser Welt unendlich langsam fließt?? ... so dass die Geschehnisse in eine Ordnung kommen und einzeln, getrennt voneinander betrachtet werden können? Ein sagenhaftes Spiel!! Was sich da für Möglichkeiten auftun!! Und was, wenn es hier bei uns, in unserer geistigen, überwiegend unstofflichen Welt, mutige, weil vorwitzige Wesenheiten gibt, die sich mit einigen wenigen Anteilen ihrer selbst in diese Welt hinein begeben, um sich in ihr zu probieren, sich womöglich in ihr zu erschöpfen, in dem herrlichen Wissen, dass sie ihr jederzeit wieder entschlüpfen können - und wenn diese Wesenheiten voller Wagemut beginnen, sich dieser Welt anzupassen und so fasziniert von den neuen Spielen sind, dass sie in dieser Stagnation, dieser beginnenden Materialisierung und inmitten dieser - durch Zeit und sogar Raum getrennt existierenden - Dinge und Lebewesen vergessen, wo sie hergekommen sind... Denn die Verdichtung ihrer Körper und damit Anpassung an diese Welt bringt eine langsamere Schwingung, eine niedrigere Frequenz mit sich... Doch keine Sorge, sie können dort nicht für immer „steckenbleiben“, denn das übrige riesige Feld ihrer feinen Schwingung ist da und geht niemals verloren - es ist ja nur ein Teil von ihnen in diese Welt, in diesen Traum innerhalb unser ewigen, immer bewegten, universellen, kosmischen Existenz geschlüpft, materialisiert sich in ihm mehr und mehr - der Großteil von ihnen verbleibt wach. Es verbleibt in der Wirklichkeit, der Realität außerhalb dieses „Traumes“ - und lasst uns kristallklar vergegenwärtigen: dieser „Traum“, diese „Welt“ in dem Traum, ist ja nur ein Spielen mit der Verdichtung, in die man hinein schlüpfen kann, wenn man Lust und Neugier auf diese Erfahrung verspürt. Die feine Strömung der Liebe und des Lichtes und der Leichtigkeit kann mühelos diese verfestigten Schwingungen wieder auflösen - wenn der Trauminsasse, der Träumende es erlaubt! Es ist lediglich ein winziger, kleiner, verdichteter Bereich in der Sphäre der immerwährenden Freiheit und Liebe! Ein Spielplatz, gemacht aus einem modulierten Bewusstsein, das dort eingenommen werden kann. Und nur wer von außerhalb in diesen Bereich hineinschaut oder aber darin ist und aus der Betäubung aufzuwachen beginnt oder nicht sehr fest schläft, weiß, dass hier dieselben Gesetze herrschen wie in der Realität außerhalb dieses Traum-Spielplatzes. Alles ist Frequenz. Etwas anderes gibt es nicht! Und damit ist alles veränderbar, lösbar, transformierbar. Die eine Frequenz unterscheidet sich von der Anderen lediglich in ihrer Art, sich zu bewegen, und sie ist in dem verdichteten Bereich nur etwas schwerfälliger... (wie wenn sich beim Kochen und Zubereiten einer Sauce das Mehl oder das Gewürzpuder nicht gleich wieder auflösen will, es sei denn, man hilft nach mit Umrühren). Schwerfälliger jedoch heißt nicht statisch, sondern es bedarf lediglich der Erkenntnis, dass die Gesetze des Universums hier ebenso gelten wie überall sonst. Doch das Bewusstsein dafür muss die Entscheidungen treffen, nicht die Sehnsucht, das Mangelempfinden und die niedrige Schwingung. Das Bewusstsein muss erkennen, dass die kosmischen Gesetze hier herrschen, und sich für sie entscheiden - und schon können diese Gesetze für dieses Geschöpf arbeiten und seine Magie entfalten. Und hier lasst uns gleich wieder schauen, wie es noch ist, in der geistigeren Gegend dieses herrlichen Universums, außerhalb der verdichteteren Gegend dieser Traumfabrik. All diese Leichtigkeit, voller Selbstvertrauen - nein, die Verkörperung des Selbstvertrauens - und fern jeder Gefahr oder Negativität. Beginnt wieder oben bei „Uriel:  ...“

Dann wendet wieder den Blick auf eure Menschenwelt:
Stillstand. Fast völliger Stillstand, gedämpfte Farben, Materie, eingeschränktes Bewusstsein.
... dann taucht wieder ein in die geistigen Sphären...


Aus Licht und Von Herzen, Uriel und Yvonne

 

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