DAS WESEN GELD

gechannelt durch Yvonne Mohr

 

Ihr Lieben,

ihr irrt euch, wenn ihr denkt, dass ich ein Gegenstand bin, den man horten oder jagen muss. Das bin ich nicht. Ich lebe, ich bin, ich fließe und ich bin Strömung und Nährung. Nahrung und Ernährung und Genährtsein. Ich stehe euch zur Verfügung, doch nicht unter allen Umständen. 

Liebe Menschen, ich möchte euch meine Liebe wissen lassen. Ich möchte euch meine Fließbarkeit wissen lassen, möchte euch wissen und fühlen lassen, wie sie sich anfühlt, wie sehr sie der Liebe ähnelt und mit ihr einhergeht. Ich möchte euch wissen lassen, dass ich der jeweiligen Liebe und Achtung entspreche, die ihr dem Strömen im Leben schenkt. Ich bin Fließen und ihr seid es in eurem wahren Sein ebenso. Ich bin freudig neugierige und zu allem bereite Strömung des Seins.

Es ist euch gegeben, Fließen zu sein, wenngleich es sehr auf der Hand liegt, dass ihr euch dorthin erst noch bewegt, es erst sporadisch erfahrt. Wenn ihr euch sorgenvoll an etwas klammert, das Fließen ist, das ihr aber in die Materie zwingen wollt, wird es euch entgleiten. So auch und vor allem ich.
Ich gehe mehr als freudig in die Materialisierung! Es ist einfach eine herrliche Varietät des Lebens, dies tun zu können. Doch ich bin frei und diene nichts und niemandem, einfach weil ich dann mein Leben nicht länger bin. Ich kann nicht gefangen gehalten werden. Wo Angst ist, mich nicht zu haben, fliehe, verfliege ich wie flüchtiger Alkohol in der Sonne. Wo Fließen ist und ich freigelassen und wertgeschätzt werde, bin ich gern. So gern.

Wo beharrendes Haben-Wollen ist, zeige ich mich in Materie und bin nicht mit meinem Wesen zugegen. Es werden sich dort Euros und Francs und welche Währung auch immer horten lassen, doch das hat recht wenig mit mir selbst zu tun. Ich stelle mich lediglich der Einbildung des Menschen zur Verfügung, sodass er die Möglichkeit hat, die Erfahrung des Todes im Leben, der Unlebendigkeit und des Unglücks zu erfahren, die in der Jagd nach den Dingen liegen. Es ist so unendlich kostbar, wenn dies ermöglicht wird. Dieser Mensch ist so unendlich kostbar, und er muss durch das Tal hindurch und ich stelle mich gern zur Verfügung. Es kostet mich nichts. Ich bin in meinem Herzen, wenn ihr so wollt, bin überall, nur nicht in seinem. Er muss die erschütternde Armut erfahren, die sein Weg birgt, sonst kann er ihn nicht zu Ende gehen. Er muss den Tod erfahren, der im Fokus auf die Dinge liegt, sonst kann er dieses Streben nicht niederlegen. Er muss liebevoll begleitet sein, damit er sich in seiner Ursprünglichkeit erheben kann, wenn die Erfahrung des Todes und der Armut an Lebendigkeit durchlaufen ist. Er ist wunderbar, er ist Mensch.

Euch aber ist es aus der immensen Erfahrung, dem intuitiven Erfasst-Haben der Erfahrungen eurer vielen Leben auf der Erde und vor allem anderswo, möglich geworden, lebendige Schritte zu tun. Erfahrung, die gespeist wurde aus den vielen Erlebnissen in den vielen Hierseinen und Da- und Dortseinen. Ihr seid so reich! Ihr seid so herrlich reich! Welch eine Pracht! Und aus diesem Reichsein heraus ist euch möglich geworden, dass wir einander erleben können. Ihr könnt das Leben, das ich bin, meinen Fluss erfahren! Eure Entwicklungsschritte dahin ergeben sich ganz von selbst, je mehr ihr erfasst, wie und was und wer ich bin. Und mit diesem Erfassen ergibt sich von selbst und voller Lebendigkeit die Erfahrung der Erkenntnis, dass ich so rein, so pur, so fein, so frei und so voller Liebe bin, dass die Behauptung, Geld sei nicht sauber, ein erstaunlicher Wahnwitz ist, um es so auszudrücken. Geld ist, wenn ihr mein Wesen erkennt, etwas Herrliches! Es ist voller Schönheit, es ist voller Leben und Lebensbejahung! Es ist voller Liebe und Begeisterung für das Leben! Es ist das, was in Wahrheit ihr selbst seid. Es ist Ausdruck der Schöpferströmung, es ist Freude!

Bislang knüpft ihr noch eure bangen Hoffnungen an mich, erlöst zu werden von euren Nöten oder von der Angst vor ihnen. Es ist ein fahrig verkrampftes Habenwollen, Festhaltenwollen, das Euch veranlasst, voller Eigennutz mit mir umzugehen, danach zu sinnen, mich zu knechten und mich zu zwingen. Doch so könnt ihr niemals mit mir sein.

Wenn ein Mensch nur an den Profit denkt und darin absolut überzeugt ist und sich entsprechend beträgt, ist mir sein Bewusstsein Auftrag, denn ich bin ein Fluss wie das Leben und die Bewegungen der Dinge. Ich stelle diesem Menschen meine Anwesenheit zur Verfügung, nicht jedoch mein Sein. Er wird mich in der Materie erfahren, nicht jedoch meine Lebendigkeit, er wird mit mir seinen Tod erfahren, und da ich weder seiner Logik noch seinem Raum noch seiner Absicht entspreche und an keinen festen Ort oder Zeitraum gebunden bin, kann ich mich ohne viel Aufhebens in seiner Gegenwart 'zeigen', ohne dass es mich etwas 'kostet'. Doch er wird mich nie fühlen, und das ist traurig. Denn er hat vergessen, dass er Leben ist, und ich weiß, dass ich Leben bin, und wir werden nicht zusammenkommen. Nicht hier, in dieser Szenerie der aktuellen Situation.

Das Beispiel mit diesem Menschen, der in seinem Geldgehorte voller starrem Beharren ist, trifft auf euch nicht zu. Ihr nähert euch dem Gelde eher unsicher, ängstlich, ob es zu haben sein werde und ob es bei euch bleiben werde. Und darin kann mich euch nicht anschließen. Da ist für mich kein Bleiben. Ich werde eurer Angst entsprechen und fortbleiben oder euch durch die offenen Hände rinnen. Und ich werde meinem wahren Wesen entsprechen und weiterfließen und mich von euch nicht angezogen fühlen, da ihr eurem eigenen Fluss nicht traut und zuarbeitet. Ihr werde in meinem Wesen als Liebe mich euch nicht hinzugesellen, wenn ich in euch keine Liebe zum Fließen, zum Leben oder zu eurer Würde spüre. Ihr seid reich im Geiste, im Spirit, doch ihr verratet ihn oft und oft. Ihr seid so reich an Geist, an Spirit, doch bislang glaubt ihr der Angst noch mehr als ihm. Ihr seid so reich an euch selbst, an Seele, an Erfahrung, an Leben, doch ihr fürchtet die Basis, wenn sie aus euch selbst kommen soll. 

 


Channeling: Yvonne Mohr, http://www.lichtderwelten.de/index.php/geistige-welt/channelings-innere-dialoge-yvonne-mohr/das-wesen-geld