
FREIHEIT...
Die Engel, gechannelt durch Ann Albers *
Meine lieben Freunde, wir lieben euch so sehr.
Da viele von euch einen Feiertag der Freiheit zelebrieren [USA], lasst uns einmal anschauen, was Freiheit wirklich ist, wie ihr sie erlangt und wie sie euch am besten dient. Denn so sehr ihr die Freiheit auch wirklich wollt, ist es doch allzu leicht, eure Macht, eure Gedanken und eure Fähigkeit, zu denken, zu unterscheiden und selbst zu wählen, nach außen zu verlagern [to outsource].
Ebenso leicht ist es jedoch – sobald ihr euch dieser Tendenzen bewusst werdet –, eure Macht zurückzuerobern, selbst zu denken und die wahre Freiheit von Geist, Körper, Herz und Seele zu begrüßen.
Oft wird Freiheit nur in Bezug darauf definiert, wovon ihr frei sein wollt. Ihr wollt frei sein von Tyrannei, Krankheit und der Kontrolle derer, die euch ihrem Willen beugen wollen. Und das ist schön, aber wenn ihr euren Fokus nicht darauf auszurichten wisst, was zu tun und zu erleben ihr "frei sein" wollt, bleibt ihr energetisch mit all dem verwoben und verstrickt, wovon ihr "frei sein" wollt.
Angenommen, euch gefällt eure berufliche oder Lebenssituation nicht. Ihr fühlt euch bei der Arbeit vielleicht unterdrückt oder kontrolliert von einem Chef oder anderen, denen euer Wohlergehen gleichgültig ist, seid an diejenigen gebunden, für die ihr sorgen müsst, und seid der Willkür eines Systems ausgeliefert, das euer Einkommen steuert. Während ihr das lest, spürt ihr vielleicht bereits die Enge, die mit solchen Aussagen einhergeht, ganz gleich, wie sehr sie zu diesem Zeitpunkt auch auf euch zutreffen mögen. Der Fokus auf das, wovon ihr "frei sein" wollt, bindet euch energetisch daran.
Was wäre, wenn ihr euch stattdessen auf eine spirituelle Wahrheit fokussiertet: Ihr seid frei, in Zusammenarbeit mit einem wohlwollenden Universum Situationen und eine Arbeit zu erschaffen, die ihr liebt – einfach indem ihr eure Energie und Aufmerksamkeit auf das ausrichtet, was ihr erleben möchtet. Ihr dürft die Menschen in eurer Obhut lieben und zugleich von einer Zukunft träumen, die stärker auf eure eigenen Wünsche ausgerichtet ist. Es steht euch frei, euch auf die aktuellen zufriedenstellenden kleinen Dinge im Leben zu fokussieren. Anstatt euch über das zu beklagen, wovon ihr "frei sein" wollt – was euch prompt an es bindet –, könnt ihr mehr und mehr darüber sprechen, was euch alles freisteht zu erschaffen. Ihr könnt euch vorstellen, wie es sich anfühlen wird, mehr Freiheit zu fühlen. Ihr könnt die freudige Erwartung einer besseren Situation fühlen. Je mehr ihr das tut, desto ungehinderter stimmt ihr euch auf die Situationen ein, die ihr erleben möchtet.
Viele von euch haben das Folgende bereits selbst erlebt. Ihr habt einen Job oder eine Beziehung verlassen, die ihr nicht mochtet, nur um euch erneut in einer ähnlichen Situation wiederzufinden. Ihr habt es nicht bemerkt, aber ihr hattet euch an die Person oder Situation gebunden, die ihr verlassen habt, auch wenn ihr sie auch physisch verlassen habt. Dadurch, dass euer Fokus oft darauf lag, wovon ihr froh wart, "frei zu sein", habt ihr euch so stark auf es fokussiert, dass ihr es erneut angezogen habt.
Irgendwann wart ihr wirklich durch damit, dauernd an das zu denken, was ihr hinter euch gelassen habt. Ihr wart durch damit, über die Ungerechtigkeit und den Schmerz nachzudenken, den es in euch ausgelöst hat. Ihr wurdet es müde, euer Recht auf etwas Besseres zu verteidigen. Und als ihr euch entspannt habt und begonnen habt, euer Leben zu genießen, begann Besseres aufzutauchen. Eure Bereitschaft, euren freien Willen darauf zu richten, was euch "frei steht", zu erleben, anstatt auf das, wovon ihr "frei" seid, öffnete neue Möglichkeitstüren, inspirierte euch, neue Interessen zu erkunden, und brachte neue Arten von Menschen in euer Leben.
Ebenso haben viele von euch darin "festgesteckt", jemanden betreuen zu müssen, der nicht gerade ein freundlicher "Patient" war. Solange ihr noch mit der Situation gerungen oder sie gehasst habt, hat sie euch weiterhin geplagt. Aber irgendwann habt ihr vielleicht beschlossen, die Person, für die ihr sorgt, einfach nur zu lieben, selbst mit ihren schlechten Launen. Letztere haben euch nicht mehr beherrscht. Ihr habt euch wohler und besser mit euch selbst gefühlt. Und dadurch wart ihr, als sowohl die Person als auch ihr die Freiheit aus der Situation gefunden habt, bereits frei und konntet ohne Bedauern weitergehen.
Was also ist Freiheit? Ist sie die Fähigkeit, dem zu entkommen, was ihr nicht mögt? Teilweise vielleicht, aber wir sehen es so, dass Freiheit in der Fähigkeit besteht, zu ersinnen, was euch erfreut, inspiriert und euch anzieht. Dass Freiheit in der Fähigkeit besteht, Veränderung zu erschaffen, Schritt für Schritt, und in der Fähigkeit, mit einem wohlwollenden Universum zusammenzuwirken, das möchte, dass ihr ein Leben erlebt, das sich wie und nach Liebe anfühlt. Sie ist die Fähigkeit, hier und jetzt das Gute zu finden und gleichzeitig in der Erwartung von Mehr zu sein.
Freiheit, ihr Lieben, ist euer Gott-gegebenes Recht, euch auf alles Erdenkliche einzustimmen und auszurichten, was ihr mögt, und es dadurch zu euch anzuziehen.
Euren freien Willen dafür zu nutzen, das anzuziehen, was ihr wollt, fühlt sich wie Freiheit an. Denselben freien Willen dafür zu nutzen, euch auf das zu fokussieren, was ihr nicht wollt, fühlt sich wie Gefangenschaft an. Doch in beiden Fällen seid ihr frei.
Nun also, wo so viele von euch die Freiheit feiern, erinnert euch daran, dass ihr immer frei seid. Ganz gleich, wie die Umstände oder die Menschen um euch herum beschaffen sind, habt ihr immer den freien Willen und das Vermögen, die Realität entweder als eine Gelegenheit oder als eine Einschränkung zu betrachten. Ihr habt die Freiheit, euch auf das zu fokussieren, was euch erfreut, oder auf das, was dies nicht tut. Ihr habt die Freiheit, voller Erwartung freudig nach vorn zu blicken oder die Dinge oder Umstände zu beklagen, denen ihr euch heute gegenüberseht.
Wenn ihr heute euren freien Willen weise nutzt, kann das morgen zu größerer und freudvollerer Freiheit führen.
Möget ihr frei sein, zu lieben, frei sein, zu sehen, was euch erfreut, und frei sein, euch auf etwas noch Schöneres und Besseres zu freuen, als ihr es heute kennt.
Gott Segne Euch! Wir lieben euch so sehr.
Die Engel
*Ann Albers verwendet in den Verteilern unterschiedliche Titel. In ihrem Newsletter verwendet sie dafür oft längere Sätze oder Doppeltitel, in dem Fall nehme ich als Titel hier dessen Essenz.
Quelle: © Ann Albers
Übersetzung: Yvonne Mohr - https://www.lichtderwelten.de/
Deutscher Text: https://www.lichtderwelten.de/index.php/geistige-welt/channelings-anderer/ann-albers/die-engel--freiheit-zwischen-den-ohren
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