LIEBT SIE EINFACH 

 Die Engel, gechannelt durch Ann Albers * 

 

Meine lieben Freunde, wir lieben euch so sehr.

Jede und jeder von euch hier hat ein Herz, das fürsorglich ist, einen Verstand, der Lösungen finden möchte, und einen Geist, der anderen gern hilfreich zur Seite steht. Wir sprechen hier nicht von Selbstaufopferung oder einem Einsatz und Dienst, für den ihr euer eigenes Herz beiseiteschieben müsst, sondern vielmehr von einem, bei dem euer freudvolles, fürsorgliches, strahlendes Licht zu einer Inspiration und einem Wegweiser für andere wird.

Durch euren vertrauensvollen Glauben an andere Menschen könnt ihr mithelfen, ihr eigenes Selbstvertrauen zu entfachen.

Durch eure bedingungslose Liebe könnt ihr sie inspirieren, Wege zu finden, sich selbst mehr zu lieben.

Durch eure Bereitschaft, zu erfahren und zu erkunden, was euch Freude bereitet, gebt ihr ihnen unausgesprochen die Erlaubnis, dasselbe zu tun.

Wenn ihr andere daran teilhaben lasst, was in eurem eigenen Leben gut funktioniert, vermittelt ihr ihnen Möglichkeiten, die auch in ihrem Leben funktionieren könnten.

Wann immer ihr euch selbst erlaubt, glücklich, gesund, verbunden oder in der Fülle zu sein, seid ihr ein Beispiel dafür, was möglich ist. Ihr werdet zu einer Inspiration. Indem ihr andere daran teilhaben lasst, was in eurem eigenen Leben gut funktioniert, ladet ihr sie dazu ein, eure Methoden oder eure Denkweise auszuprobieren, um zu sehen, was in ihrem eigenen Leben funktioniert. Wenn ihr eure Engel um Hilfe bittet und die Hilfe kommt, zeigt ihr, dass wir existieren und für euch da sind.

Das Schwierigste für euch alle – ihr lieben, sensiblen Seelen – ist es, jemandem helfen zu wollen, der eure Hilfe nicht möchte oder keine Hilfe auf die Weise möchte, wie ihr sie in authentischer Weise anbieten könnt.

Ihr seht vielleicht einen Menschen, der unter körperlichen Herausforderungen leidet, und wisst von einer Ernährung, einer Übung oder einer oder einem Heilkundigen, die oder der ihm mit ziemlicher Sicherheit helfen könnte, aber er will mit diesen Dingen nichts zu tun haben.

Oder ihr seht mit an, wie jemand mit seinem oder ihrem eigenen Leben kämpft, und wisst, wie viel leichter eures durch Manifestieren, Beten oder das Ansprechen eurer Engel geworden ist, aber er oder sie hat kein Interesse an diesen Dingen.

Ihr seht vielleicht einen Menschen als fähig, stark oder klug genug an, um das zu tun, was er gern möchte, aber nichts von dem, was ihr sagt, kann ihn von seinen Fähigkeiten überzeugen.

Oder ihr seht jemanden mit sich selbst erfüllenden negativen Vorgängen oder Prozessen kämpfen. Ihr versucht, ihm oder ihr aufmunternde Worte zu sagen oder Beispiele, Prozesse, Bücher und Heiler zu geben, aber er oder sie besteht darauf, dass das Leben oder andere das Problem sind.

So viele von euch sind schon in solche Situationen geraten, in denen ein anderer Mensch trotz eurer besten Absichten, zu helfen, und trotz eurer Weisheit, Erfahrung oder eures Verständnisses nichts von dem möchte, was ihr anzubieten habt. Vielleicht habt ihr dessen Ablehnung, Spott oder sogar Wut erlebt, wenn ihr mit den besten Absichten darauf bestanden habt, die Antworten auf seine Probleme zu haben.

Vielleicht hattet ihr das.

Aber wenn ein Mensch nicht möchte, was ihr anzubieten habt, liebe Freunde, müsst ihr akzeptieren, dass er seinen eigenen Weg, seine eigenen Lektionen, seine eigenen Entscheidungen und seine eigenen Schöpfungen hat. Er wird auf die Weise lernen, auf die er lernen möchte. Ihr könnt ihn oder sie freundlich einladen, eure Denkweise, Methoden, Behandler, Bücher und so fort auszuprobieren, aber betrachtet es nur als eine Einladung. Sprecht mit Liebe. Sprecht mit Respekt für seinen oder ihren Weg. "Ich weiß nicht, ob das bei dir Anklang findet, aber wenn ich vor dieser Herausforderung stehe, hat mir das geholfen. Wenn du mehr Informationen möchtest, helfe ich gern." Sprecht aus eurem eigenen Herzen, aber macht das Angebot zu einer Einladung – nicht zu einer Verkündung darüber, was er oder sie tun sollte.

Nicht einer von euch auf der Erde möchte gesagt bekommen, was er tun soll, wenn er nicht darum gebeten hat :) Aber die meisten von euch sind bereit, Vorschläge anzuhören, wenn sie ihnen in Liebe angeboten werden. Ihr seid dazu bereit, diese Vorschläge mit euren eigenen Empfindungen abzugleichen, um zu sehen, ob sie für euch stimmig sind.

Und das tun andere auch. Wenn das, was ihr ihnen unterbreitet, nicht mit ihren Überzeugungen, ihrer Bereitschaft oder ihrem Empfinden von ihrer eigenen Würdigkeit in Einklang steht, wird es für sie nicht funktionieren, ganz gleich, wie überzeugend ihr zu sein versucht. Sie müssen daran glauben, dass eine Praktik funktionieren könnte. Sie müssen glauben, dass sie Engel haben, die sie lieben, oder zumindest bereit sein, es mit uns zu versuchen, um unsere Geschenke annehmen zu können. Sie müssen daran glauben, dass sie eine gewisse Kontrolle über ihr Leben haben, oder überhaupt daran glauben wollen, bevor sie ihr Opferdenken aufgeben werden. Und wenn ihr versucht, sie dazu zu bringen, Methoden, Denkweisen oder Praktiken zu übernehmen, bevor sie bereit sind, sie anzunehmen, werden selbst die besten dieser Ideen für sie nicht funktionieren.

Wenn ihr denen helfen möchtet, die eure Vorschläge ablehnen, liebt sie einfach. Liebt sie so, wie sie sind.

Vielleicht gefällt euch die Tatsache nicht, dass andere sich über etwas beschweren und nichts dagegen unternehmen. Das ist in Ordnung. Ihr müsst nicht zuhören. Liebt sie, wie ihr ein Kind lieben würdet, das sich machtlos fühlt. Nehmt ihre Beschwerden nicht so ernst. Bringt ihnen eine Tasse Suppe und tröstet sie, wenn euch wirklich danach ist, und wenn euch nicht danach ist, schaltet ab oder sagt ihnen, dass ihr nicht wisst, was ihr sagen sollt. Ihr mögt vielleicht frustriert über jemanden sein, der körperliche Probleme hat und nichts tut, um etwas zu verändern. Liebt ihn trotzdem. Vielleicht hat er oder sie Angst. Vielleicht hat niemand ihm oder ihr dabei geholfen, Vertrauen in Veränderungen zu entwickeln. Ihr könnt freundlich mit diesem Menschen umgehen. Vielleicht könnt ihr ihm Leckereien zubereiten, die seinen Ernährungseinschränkungen entsprechen. Wenn er Bewegung braucht, könnt ihr mit ihm spazieren gehen, wenn er dazu bereit ist, und wenn nicht, lasst ihn im Moment da sitzen.

Selbst wenn es um uns geht, liebe Freunde, gehen viele, die von Menschen enttäuscht wurden, davon aus, dass wir uns genauso verhalten. Dadurch ist es uns nur begrenzt möglich, in ihrem Leben mitzuwirken. Einige glauben nicht an unsere Liebe. Andere wollen sich selbst beweisen, dass sie ihre eigenen Ergebnisse erreichen können. Wieder andere würden es niemals zugeben, aber sie fühlen sich keiner Hilfe würdig. Einige sind das, was ihr "Kontrollfreaks" nennt, und das ist in Ordnung. Und einige leben eine Realität aus, die in ihrer Kindheit begonnen hat – "damals hat mir niemand geholfen und jetzt wird es auch niemand tun." Sie haben sich so stark damit identifiziert, ungeliebt zu sein, dass es für sie schwer ist zu glauben, dass irgendjemand sie so lieben würde oder könnte, wie wir es tun.

In all diesen Fällen ist es nicht liebevoll, diese Menschen dazu zu drängen, mit uns zu arbeiten. Sie auf eine Weise zu lieben, auf die sie diese Liebe annehmen können, aber schon. Und wenn ihr ihnen nicht auf eine wirklich authentische Weise geben könnt, worum sie bitten oder wonach sie fragen, seid ehrlich.

Wenn sich ein Mensch geliebt fühlt, wenn ihr euch seine Beschwerden anhört, ihr es aber leid seid, euch seine Beschwerden anzuhören, dann lasst ihm seine Urteile über eure Liebe. Ihr wisst, dass ihr ihn liebt. Gott weiß, dass ihr ihn liebt, und das ist genug.

Wenn sich ein Mensch geliebt fühlt, solange ihr ihm darin zustimmt, dass er ein Opfer ist, ihr dem aber nicht ehrlich zustimmen könnt, hört zu, bleibt still, sagt etwas Freundliches, Ehrliches und Neutrales oder meidet ihn. Ihr wisst, dass ihr liebt. Gott weiß, dass ihr liebt, und das ist genug.

Tut in allen Fällen euer Bestes, Urteile zu vermeiden, denn jeder tut sein Bestes, um zu wachsen – entsprechend seiner gegenwärtigen Denkweise, Überzeugungen, Prägungen und Lebensumstände. Ihr müsst für die Entscheidungen anderer nicht geradestehen. Ihr könnt trotzdem eure eigenen treffen. Ihr könnt dennoch ein glückliches Leben führen und Freude in eurem Herzen haben, selbst wenn andere sich anders entscheiden. Ihr könnt dennoch gesund sein, selbst wenn diejenigen, mit denen ihr lebt, es nicht sind. Ihr könnt dennoch in Fülle leben, ohne jeden Cent mit denen teilen zu müssen, die sich dem Mangel verschrieben haben.

Gebt aus einem vollen Herzen. Teilt, was für euch authentisch freudvoll zu teilen ist. Dann, ihr Lieben, werdet ihr geben, wie ihr angeleitet oder geführt werdet, zu geben, und den Menschen erlauben, ebenfalls die Ergebnisse ihrer Entscheidungen zu erfahren. Ihr müsst nicht für diejenigen leiden, die nicht die Arbeit tun, die ihr getan habt. In eurem glücklicheren Zustand könnt ihr sie erheben. Wie wir oft sagen, sehen wir lieber einen Menschen im Licht als zwei im Dunkeln.

Lasst die Menschen so sein, wie sie sein müssen. Ladet sie ein, das auszuprobieren, was für euch gut funktioniert. Zeigt auf sanfte Weise ein glückliches, gesundes, erhabenes, erfülltes Leben, das andere inspiriert, ohne Druck auszuüben. In allen Fällen aber liebt sie so, wie sie sind, und dort, wo sie gerade stehen. Und liebt euch selbst genug, auch ihr selbst zu sein.

Gott Segne Euch! Wir lieben euch so sehr.

Die Engel

 

*Ann Albers verwendet in den Verteilern unterschiedliche Titel. Meist nehme ich den Titel in ihrem Newsletter und, wenn sie dort längere Sätze oder Doppeltitel verwendet, als Titel dann deren Essenz. 

 

Quelle: © Ann Albers
Übersetzung: Yvonne Mohr - https://www.lichtderwelten.de/
Deutscher Text: https://www.lichtderwelten.de/index.php/geistige-welt/channelings-anderer/ann-albers/die-engel--richtig

© Ann Albers, LLC, an Arizona limited liability company, www.visionsofheaven.com